Kulturanleitung für Physalis bzw. Andenbeeren – Gartenratgeber

Andenbeeren, im Handel als Physalis und manchmal auch als Kapstachelbeere bekannt, bilden kirschgroße, goldgelbe Beeren von süß-säuerlichem, aromatischem Geschmack. Als Frischobst, aber auch als Kompott oder Marmelade köstlich!

Die Pflanze wird im zeitigen Frühjahr ausgesät, trägt ab Sommer bis zum Herbst. Im Freiland stirbt sie dann bei Frost ab, sie kann aber auch im nicht zu kalten Haus oder Wintergarten überwintern und wird dann mehrere Jahre alt. Sie wird über 1 Meter hoch.

Pflanzvorbereitungen: Die Andenbeere liebt einen sonnigen, warmen Platz. Der Boden sollte nicht zu stark gedüngt werden, es genügt, etwas Kompost einzuarbeiten. Zu viel Stickstoff führt zu verstärktem Triebwachstum auf Kosten der Früchte. Andenbeeren können auch in Kübel gepflanzt werden.

Pflanzung: Gepflanzt wird Ende Mai, nach den letzten Frösten, mit einem Reihenabstand von 80 cm und in der Reihe 40 – 50 cm.

Pflegemaßnahmen: Die Pflanze möchte feucht gehalten werden und braucht für die Haupttriebe eine Stütze, z. B. einen Bambusstab, an den sie angebunden wird. Da die reifen Früchte z. T. herunterfallen, muss der Boden immer unkrautfrei gehalten werden und eventuell mit einer sauberen Mulchschicht oder Mulchfolie bedeckt sein.

Ernte: Die Ernte beginnt Anfang August und geht bis in den Oktober. Die reifen Früchte erkennt man an der hellbraunen, papierhaften ‚Lampionhülle‘, heruntergefallene Früchte sind meist vollreif. Mit Hülle geerntete Früchte sind ca. 1 Woche haltbar.

Hier finden Sie weitere sehr hilfreiche Informationen:

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Christel Fohlei aus Neuhofen in Rheinland-Pfalz.
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