Kulturanleitung für Hokkaido-Kürbisse – Gartenratgeber

Der Hokkaido-Kürbis ist einer der beliebtesten Speisekürbisse. Sein Fleisch ist nicht faserig und schmeckt wunderbar nussig-süß, die Schale kann mitgegessen werden, und er ist bis in den Winter hinein haltbar. Die Pflanze ist rankend und einjährig.

Pflanzvorbereitungen: Rankende Kürbispflanzen brauchen viel Platz und eine gute Nährstoffversorgung. Der Boden soll locker und tiefgründig sein. Verrotteter Stallmist oder ein anderer stickstoffhaltiger organischer Dünger wie Hornspäne sind als Düngung zu empfehlen. Maßvolle zusätzliche Kaliversorgung in Form von Holzasche oder Kalimagnesia erhöht die Widerstandsfähigkeit der Pflanze und die Schalenfestigkeit. Ein geeigneter Platz für den Kürbis ist auch der Komposthaufen, sofern dieser sonnig genug liegt.

Pflanzung: Gepflanzt wird im Mai nach den letzten Frösten. Jede Pflanze benötigt 1,5 bis 2 Quadratmeter Platz. Reichlich angießen, besonders auf dem Komposthaufen. Schneckenfraß ist für die Jungpflanze gefährlich. Bewährt hat sich hier ein dicker Ring aus Sägemehl um die junge Pflanze.

Pflanzvorbereitungen: Kürbis ist in trockenen Sommern dankbar für zusätzliche Bewässerung. Dabei kann am Anfang der Saison von Zeit zu Zeit auch noch mal flüssig gedüngt werden. Wenn die Ranken sich zu sehr ausbreiten, kann man sie einkürzen, aus dem Weg legen oder über den Zaun hängen. Wenn die Kürbisse reifen, hilft ein untergelegtes Holzbrett, sie vor Fäulnis und Fraß von unten zu schützen.

Ernte: Im September oder Oktober, wenn die Pflanze langsam abstirbt, werden die Kürbisse geerntet und an einem kühlen, trockenen Ort, getrennt von Äpfeln und Birnen, gelagert. Keller sind meist zu feucht. Die Früchte sollten sich im Lager nicht berühren und regelmäßig kontrolliert werden.

Hier finden Sie weitere sehr hilfreiche Informationen:

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Christel Fohlei aus Neuhofen in Rheinland-Pfalz.
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