Kulturanleitung für Knollensellerie – Gartenratgeber

Pflanzvorbereitungen: Sellerie ist ein Starkzehrer. Das Beet wird am besten schon im Herbst mit reichlich verrottetem Mist versorgt. Wo dies nicht möglich ist, werden im Frühjahr Hornspäne eingearbeitet. Zur besseren Versorgung mit Kalium sollte noch Holzasche oder Kalimagnesia gegeben werden.

Pflanzung: Ins Freiland darf der kälteempfindliche Sellerie erst Ende Mai, davor sollte man ihn noch in Töpfen im Haus behalten. Der Pflanzabstand beträgt 40 cm bei einem Reihenabstand von 30 – 40 cm. Knollensellerie muss sehr ‚hoch‘ gepflanzt werden, so dass später der obere Knollenteil aus der Erde ragt, sonst bildet er keine Knollen.

Pflegemaßnahmen: Sellerie ist für ein ungestörtes Wachstum besonders auf regelmäßiges Hacken und Gießen angewiesen. Gelegentliche flüssige Stickstoffdüngung im Sommer, mit z. B. Brennesseljauche, erhöht den Ertrag.

Ernte: Geerntet wird Ende Oktober. Dazu wird der Sellerie unter der Knolle mit dem Messer grob umschnitten und das Laub eingekürzt. Hierbei darf nicht in die Knolle geschnitten werden, sonst schimmelt diese schnell. Die anhaftende Erde verlängert die Haltbarkeit. Die Knollen lagern am besten in einem sehr kühlen, genügend feuchten Keller oder in einer Sandmiete.

Hier finden Sie weitere sehr hilfreiche Informationen:

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Christel Fohlei aus Neuhofen in Rheinland-Pfalz.
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