Kulturanleitung für Rhabarber – Gartenratgeber

Rhabarber ist eine ertragreiche, recht unkomplizierte Staude, die schon im Frühling für Nachtisch aus dem eigenen Garten sorgt.

Pflanzvorbereitungen: Rhabarber liebt einen sonnigen Standort und hat einen relativ hohen Nährstoffbedarf. Der Boden sollte vor der Pflanzung tief gelockert und mit verrottetem Stallmist, Kalk und Holzasche angereichert werden.

Pflanzung: Gepflanzt wird im Frühjahr. Jede Pflanze braucht einen Quadratmeter für sich. Rhabarber ist frosthart, man kann die zarte Jungpflanze jedoch anfangs mit etwas Strohmulch vor Frost schützen. Reichlich angießen.

Pflegemaßnahmen: Eine Mulchschicht hält den Boden feucht und unkrautfrei. Rhabarber ist dankbar für eine gelegentliche Flüssigdüngung mit Brennnesseljauche oder Vinasse. Da die Pflanzen etwa 8 Jahre stehen, sollte alle 2 Jahre nachgedüngt werden. Dafür eignen sich Hornspäne, Asche und Kalk oder als Mulch aufgelegter Pferdemist.

Ernte: Im Pflanzjahr und im ersten Jahr nach der Pflanzung darf nur ‚genascht‘ werden, da sonst die Pflanze geschwächt würde. Auch in den Folgejahren muss man darauf achten, den Rhabarber nicht kahl zu ernten. Wenn das Blatt groß und glatt ist, fasst man den Stängel an der Basis an und dreht ihn mit leichtem Ruck heraus. Der letzte Erntetermin ist wie beim Spargel der 24. Juni, danach regeneriert sich die Pflanze. Im Herbst ist es günstig, den Rhabarber mit einem Stöckchen zu markieren, da er sich über Winter komplett in den Boden zurückzieht.

Hier finden Sie weitere sehr hilfreiche Informationen:

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Christel Fohlei aus Neuhofen in Rheinland-Pfalz.
Ende des Beitrags 1-2015-136-1850-1

Beitrag teilen

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*