Kulturanleitung für Brombeeren – Gartenratgeber

Pflanzvorbereitungen: Bei der Standortwahl sollte man bedenken, dass Brombeeren viele Jahre stehen bleiben und gerne viel Sonne mögen. Rankende Sorten brauchen ein stabiles, freistehendes Rankgerüst. Allgemein sind Brombeeren anspruchslos und robust und mögen einen waldähnlichen Boden. Für die Bodenvorbereitung eignen sich reifer Kompost und etwas Kalk und Steinmehl. Mit stark stickstoffhaltigen Düngern wie Hornspänen sollte man sehr sparsam umgehen. Mist kann später eher als Mulchdecke aufgelegt werden.

Pflanzung: Die beste Pflanzzeit ist im Frühling. Der Pflanzabstand beträgt bei rankenden Sorten 2,5 – 3 Meter, bei den dornlosen Sorten ca. 2 Meter. Die Jungpflanzen werden etwas tiefer gesetzt, als sie vorher standen. Nach der Pflanzung schneidet man die Ruten auf ca. 20 – 30 cm zurück.

Pflegemaßnahmen: Brombeeren gedeihen am besten mit einer ständigen Mulchdecke aus Laub oder Stroh. Ein feuchter Boden bringt höhere Erträge. Hier kann auch etwas Stallmist aufgelegt werden. Die aus den Blattachseln wachsenden Geiztriebe werden im Sommer auf 2 – 3 Knospen zurückgeschnitten, damit die Übersicht über die Pflanze gewahrt bleibt.

Ernte und Schnitt: Ab Juli werden die Brombeeren reif. Da ständig neue Früchte nachreifen, empfiehlt es sich, alle 2 – 3 Tage zu ernten. Brombeeren sind roh und als Konfitüre köstlich. Sie sind roh nur sehr begrenzt lager- und transportfähig. Nach der Ernte werden alle abgetragenen und schwachen Ruten dicht über dem Boden abgetrennt, so dass aus jedem Wurzelstock ca. 6 Jungtriebe stehenbleiben. Brombeeren sollten jedes Jahr geschnitten werden, damit kein undurchdringliches Gestrüpp entsteht.

Hier finden Sie weitere sehr hilfreiche Informationen:

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Christel Fohlei aus Neuhofen in Rheinland-Pfalz.
Ende des Beitrags 1-2015-136-2001-1

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