Kulturanleitung für Holunder – Gartenratgeber

Der schwarze Holunder ist ein holziger Busch oder Baum, der bis zu 7 Meter hoch und bis zu 20 Jahre alt wird. Er ist bei uns heimisch und kommt sehr häufig wild vor und wird als Lebensmittel, Heilmittel und Farbstofflieferant genutzt.

Pflanzvorbereitungen: Eigentlich wächst Holunder überall, er mag lehmigen Boden, wächst und fruchtet aber auch auf Kalk und Sand. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Da der Holunder sehr groß wird und kein guter ‚Nachbar‘ für andere Pflanzen ist, sollte er einen großen Platz für sich haben und nicht direkt am Gemüsebeet wachsen.

Pflanzung: Der Boden sollte locker und unkrautfrei sein und mit etwas organischem Dünger angereichert werden. Zu anderen Kulturpflanzen hält man mindestens 3 Meter Abstand. Pflanzt man mehrere Holunder, so stehen sie im Abstand von 3 Metern.

Pflegemaßnahmen: Im Pflanzjahr den Boden feucht halten und zu starken Beikrautbewuchs eindämmen, am besten mit einer Baumscheibe aus Mulch oder Gründüngung.

Ernte und Schnitt: Die Blüten verströmen im Mai und Juni ihren Duft. Für die Verwendung in Sekt und Sirup sollte man die frühesten Blüten ernten. Die Beeren reifen im August und September. Der Rohverzehr ist nicht zu empfehlen, die gekochte Beere und der Saft sind jedoch vielseitig zu verwenden und sehr gesund. Holunder kann, wenn nötig, beschnitten werden, es ist aber für die normale Entwicklung der Pflanze nicht unbedingt nötig. Ein zu starker Rückschnitt führt wie bei vielen Gehölzen zu einem starken Wuchs von Wassertrieben. Diese Triebe wachsen meist senkrecht nach oben und tragen keine Frucht.

Hier finden Sie weitere sehr hilfreiche Informationen:

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Christel Fohlei aus Neuhofen in Rheinland-Pfalz.
Ende des Beitrags 1-2015-136-2115-1

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