Ansteckungsgefahr beim Arzt

Von Grippe-Viren bis zu Magen-Darm-Bakterien: In den Wartezimmern bei Ärzten sind oft Brutstätten für weitere Krankheitserreger. Mit einfachsten Vorsichtsmaßnahmen kann man vermeiden, dass man kranker vom Arzt weg geht, als man zu ihm gekommen ist.

Wer in der Erkältungssaison zum Arzt geht, muss das Wartezimmer möglicherweise mit schniefenden, hüstelnden oder gar fieberglühenden Sitznachbarn teilen. Das ist nicht schön, aber oft unvermeidbar.

Da die meisten Infektionskrankheiten wie Schnupfen, grippale Infekte oder Magen-Darm-Entzündungen über Tröpfchen- oder Schmierinfektionen übertragen werden, sind Abstand und Hygiene beim Praxisbesuch besonders wichtig.

Das Wichtigste ist: die Hände sauber halten

Nach jeder Toilettenbenutzung sollte man sich hinterher mit warmem Wasser und Seife die Hände waschen. Apropos Hände: Auch wenn es noch immer zum ‚guten Ton‘ gehört. Nie weder der Ärztin bzw. dem Arzt noch Bekannten, die man zufällig im Wartezimmer trifft, zur Begrüßung die Hand schütteln – das Übertragungsrisiko ist einfach zu groß.

Leseratten raten die Ärzte zudem, sich Zeitschriften oder Bücher möglichst von zu Hause mitzunehmen, dann haben wenigstens nicht alle sie vorher angefasst. Dasselbe gelte für den Kugelschreiber, mit dem Patienten zuweilen noch das eine oder andere Formular ausfüllen müssten: Wenn es geht, nur seinen eigenen mitgebrachten benutzen, als den von der Rezeption.

Besser: noch etwas spazieren gehen als im Wartezimmer zu warten

Wer nur zu einer Routineuntersuchung kommt oder keine akuten Beschwerden hat, dem raten die Ärzte, während der Wartezeit lieber noch einen kleinen Spaziergang zu machen oder noch die eine oder andere Besorgung schon zu erledigen. In der Regel können die Sprechstundenhilfen abschätzen, wie lange es ungefähr noch dauert, und eine Zeit nennen, zu der die Patient zurück sein sollte.

Ist das nicht möglich oder nicht erwünscht, schätzen die Ärzte die Lage aber auch wiederum nicht allzu dramatisch ein. Das Risiko, sich eine ansteckende Krankheit zuzuziehen, ist in einem Wartezimmer trotz allem immer noch geringer als bei einem Kinobesuch oder einer Fahrt in einer voll besetzten U-Bahn. Das begründet sich damit, dass die Mehrheit der Krankheiten, die die Menschen zum Arzt treiben, z. B. Bluthochdruck oder Gelenkschmerzen, also überhaupt nichts Ansteckendes.

Warteräume sollten möglichst groß und gut belüftet sein

Ein gut geführtes Wartezimmer sollte nach Meinung der führenden Gesundheitswissenschaftler so viel Raum bieten, dass die Stühle nicht direkt aneinander grenzen und Patienten, die sich gegenüber sitzen, durch den Raum mindestens einige Meter Abstand voneinander haben.

Außerdem sollte das Praxisteam, auch wenn es draußen kalt ist, mindestens stündlich für mehrere Minuten die Fenster zum Lüften weit öffnen, und es sollte in den Praxisräumen ausreichend Möglichkeiten geben, sich die Hände zu desinfizieren.

Schließlich ist auch das Zeitmanagement sehr wichtig: auch bei einer offenen Sprechstunde im Zweifelsfall lieber vorher anrufen und sich sagen lassen, wann man am besten kommen kann. Ja, es ist bekannt, dass eine solche Planung bei vielen Sprechstundenhilfen gar nicht gut ankommt, weil sie nur allzu gern die Oberaufsicht ausüben und das sagen haben wollen, aber auch in diesem Punkt ändert sich hier und da das Serviceverhalten schon so langsam. Etliche Ärzte sehen ihre Patienten mittlerweile auch schon nicht nur als Kranke, sondern auch als Kunden und eine gut organisierte Praxis kann einige Risiken allein durch eine gut durchdachte Terminvergabe im wahrsten Sinne des Wortes im Keim ersticken.

Beitrag unserer/unseres Leserin/Lesers Richard Losch aus Kiel / Schleswig-Holstein

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