Weihnachts-Jobs – Ratgeber gegen Geldnot

Weihnachts-Jobs

gibt es so viele, dass man nicht jeden einzeln aufführen kann. Ab Mitte November läuft das Weihnachtsgeschäft auf Hochtouren. Fabriken, Kaufhäuser und der Einzelhandel brauchen Aushilfskräfte. Prospekt- und Handzettelverteiler haben jede Menge Aufträge. In vielen Städten finden Weihnachtsmärkte statt, bei denen Händler Hilfskräfte brauchen. Wer nicht beim Christbaum-Verkauf helfen will, kann einen schnellen Euro machen, wenn er Christbäume in Wohnungen transportiert.

Leider schmücken die meisten Familienväter den Christbaum selber, weil sie sich auf diese Weise vor anderen Hausarbeiten drücken können; aber wie sieht es in Lokalen aus, wo oft auch ein Weihnachtsbaum unter Lametta ächzt?

Man kann die Frage stellen, ob Weihnachten noch als „Fest der Liebe“ bezeichnet werden kann. Das Fest für Jobber ist es auf alle Fälle. Wer in der Vorweihnachtszeit keinen Job findet, ist wirklich selber schuld.

Gerade Schüler, Studenten und Jugendliche benötigen immer Geld, wer hat schon immer genug Taschengeld, wem reicht schon die Ausbildungsvergütung, das BAföG ….? Wenn man einen „schnellen Euro machen“ will, ist die v. g. Verdienstmöglichkeit gerade für die jüngere Generation – aber auch für alle anderen – ein idealer Job. Man unterscheidet bei beruflichen Tätigkeiten zwischen Jobben, Produzieren und Dealen.

Unter Jobben sind die Tätigkeiten zu verstehen, bei denen der Jobber seine Arbeitskraft für einen bestimmten Lohn zur Verfügung stellt und für andere arbeitet.

Unter Produzieren versteht man die Herstellung von Sachen. Sie kann entweder im Auftrag oder auf eigenes Risiko erfolgen. Der Unterschied zwischen Jobben und Produzieren ist klar: Wer jobbt, verkauft seine Arbeitskraft. Wer produziert, verkauft ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Leistung.

Wenn sich der Jobber bei der Arbeit anstrengt, hat meist nur sein Auftraggeber einen Vorteil dadurch. Wer als Balljunge besonders schnell über den Tennisplatz flitzt, bekommt deswegen nicht mehr Geld pro Stunde.

Wer einen Pullover strickt und verkauft, bekommt dafür so viel Geld, wie der Käufer zu bezahlen bereit ist. Wie lange die Strickerin am Kunstwerk gearbeitet hat, ist dem Käufer egal.

Unter Dealen wird das Verkaufen verstanden. Wer zum Beispiel viel Ahnung von Comics hat, kann sie oft sehr billig einkaufen und teurer weiterverkaufen. Wer Töpferwaren herstellt, produziert. Er muss seine Waren aber auch verkaufen. Die meisten Tätigkeiten sind deshalb sowohl mit Produzieren als auch mit Dealen verbunden.

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Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Ingo Schürle aus Köln in Nordrhein-Westfalen.
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