Dressman – Ratgeber gegen Geldnot

Dressman bei Modenschauen

Boutiquen, Sportartikelgeschäfte, aber auch Abteilungen für „junge Mode“ in Kaufhäusern veranstalten regelmäßig Modenschauen in Discos und Jugendclubs. Wer halbwegs gut aussieht und in einem Anzug lächelnd zur Musik auf und ab gehen kann, hat Chancen, hier Jobs zu finden. Einfach die Eigentümer von Boutiquen fragen, ob sie einen gelegentlich als Dressman gebrauchen können. Es erleichtert die Sache, wenn man ihnen sagt, dass man schon mal (zum Beispiel im Urlaub) Kleidung vorgeführt hat. Für modisch Interessierte ein prima Job, bei dem der Verdienst (meist um 10,- bis 15,- Euro die Stunde) weniger interessant ist als die Möglichkeit, Sachen zum Einkaufspreis kaufen zu können.

Es kommt gelegentlich (aber sehr selten) vor, dass ein Boutiquen-Besitzer seinen Modellen persönlich „beim Umziehen helfen“ will. Das passiert nicht nur bei weiblichen Modellen, sondern durch aus auch bei männlichen Jugendlichen bzw. jungen Männern. Auch hier gilt, was für alle Jobs gilt: Wer A gesagt hat, braucht deswegen noch lange nicht B zu sagen, und man kann jeden Job jederzeit hinschmeißen (und Fummlern eine kleben oder nötigenfalls sogar einen Tritt in die Kronjuwelen verpassen!).

Gerade Schüler, Studenten und Jugendliche benötigen immer Geld, wer hat schon immer genug Taschengeld, wem reicht schon die Ausbildungsvergütung, das BAföG ….? Wenn man einen „schnellen Euro machen“ will, ist die v. g. Verdienstmöglichkeit gerade für die jüngere Generation – aber auch für alle anderen – ein idealer Job. Man unterscheidet bei beruflichen Tätigkeiten zwischen Jobben, Produzieren und Dealen.

Unter Jobben sind die Tätigkeiten zu verstehen, bei denen der Jobber seine Arbeitskraft für einen bestimmten Lohn zur Verfügung stellt und für andere arbeitet.

Unter Produzieren versteht man die Herstellung von Sachen. Sie kann entweder im Auftrag oder auf eigenes Risiko erfolgen. Der Unterschied zwischen Jobben und Produzieren ist klar: Wer jobbt, verkauft seine Arbeitskraft. Wer produziert, verkauft ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Leistung.

Wenn sich der Jobber bei der Arbeit anstrengt, hat meist nur sein Auftraggeber einen Vorteil dadurch. Wer als Balljunge besonders schnell über den Tennisplatz flitzt, bekommt deswegen nicht mehr Geld pro Stunde.

Wer einen Pullover strickt und verkauft, bekommt dafür so viel Geld, wie der Käufer zu bezahlen bereit ist. Wie lange die Strickerin am Kunstwerk gearbeitet hat, ist dem Käufer egal.

Unter Dealen wird das Verkaufen verstanden. Wer zum Beispiel viel Ahnung von Comics hat, kann sie oft sehr billig einkaufen und teurer weiterverkaufen. Wer Töpferwaren herstellt, produziert. Er muss seine Waren aber auch verkaufen. Die meisten Tätigkeiten sind deshalb sowohl mit Produzieren als auch mit Dealen verbunden.

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Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Ingo Schürle aus Köln in Nordrhein-Westfalen.
Ende des Beitrags 1-2016-157-0017
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