Tierzüchter – Ratgeber gegen Geldnot

 

Tierzüchter

müssen zuerst einmal wissen, dass der gewerbliche Handel mit manchen Tieren (z. B. Papageien, Sittichen) genehmigungspflichtig ist. Von solchen bürokratischen Problemen ist am Ende dieses zweiten Teils noch ausführlich die Rede. Wer aber einen Wellensittich besitzt und ihn verkaufen will, der kann das selbstverständlich tun. Im Gegensatz zu Papageien und Sittichen, die man durch Fußringe zu überwachen versucht, ist das bei Zierfischen, Meerschweinchen und weißen Mäusen nicht möglich. Für Hunde gibt es Zuchtbücher bei Vereinen.

Durch die Zucht sämtlicher Tiere lässt sich Geld verdienen. Zierfische kann man, wenn einem die schwierige Zucht seltener Arten gelingt, an Zoo-Handlungen oder im Aquarienverein verkaufen. Wer eine Kleinanzeige aufgibt, bietet bei Ziervögeln, deren Handel der Kontrolle unterliegt, in einer Anzeige „ein Nymphensittich-Pärchen“ und nicht „nestjunge Nymphensittiche“ an. Meist würde einem Schüler auch da nicht viel passieren, aber „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“. Wo es Probleme geben könnte, muss darauf hingewiesen werden.

Gerade Schüler, Studenten und Jugendliche benötigen immer Geld, wer hat schon immer genug Taschengeld, wem reicht schon die Ausbildungsvergütung, das BAföG ….? Wenn man einen „schnellen Euro machen“ will, ist die v. g. Verdienstmöglichkeit gerade für die jüngere Generation – aber auch für alle anderen – ein idealer Job. Man unterscheidet bei beruflichen Tätigkeiten zwischen Jobben, Produzieren und Dealen.

Unter Jobben sind die Tätigkeiten zu verstehen, bei denen der Jobber seine Arbeitskraft für einen bestimmten Lohn zur Verfügung stellt und für andere arbeitet.

Unter Produzieren versteht man die Herstellung von Sachen. Sie kann entweder im Auftrag oder auf eigenes Risiko erfolgen. Der Unterschied zwischen Jobben und Produzieren ist klar: Wer jobbt, verkauft seine Arbeitskraft. Wer produziert, verkauft ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Leistung.

Wenn sich der Jobber bei der Arbeit anstrengt, hat meist nur sein Auftraggeber einen Vorteil dadurch. Wer als Balljunge besonders schnell über den Tennisplatz flitzt, bekommt deswegen nicht mehr Geld pro Stunde.

Wer einen Pullover strickt und verkauft, bekommt dafür so viel Geld, wie der Käufer zu bezahlen bereit ist. Wie lange die Strickerin am Kunstwerk gearbeitet hat, ist dem Käufer egal.

Unter Dealen wird das Verkaufen verstanden. Wer zum Beispiel viel Ahnung von Comics hat, kann sie oft sehr billig einkaufen und teurer weiterverkaufen. Wer Töpferwaren herstellt, produziert. Er muss seine Waren aber auch verkaufen. Die meisten Tätigkeiten sind deshalb sowohl mit Produzieren als auch mit Dealen verbunden.

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Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Ingo Schürle aus Köln in Nordrhein-Westfalen.
Ende des Beitrags 1-2017-279-2300

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