12 goldene Regeln für Freizeit-Dealer – Ratgeber gegen Geldnot

  1. Regel: Es gibt nichts, das keinen Wert hat. Selbst leere Eierschalen kann man sammeln, zerkleinern und verkaufen. Sie sind ein hervorragender Dünger für Gärten und Zierpflanzen (Kalk) und ein Zusatz zum Futter mancher Tiere.
  2. Regel: Für alles gibt es einen Käufer. Man braucht ihn „nur“ zu finden. Wer einen Laden hat, kann es sich vielleicht leisten, auf den Käufer zu warten, weil sein Schaufenster für ihn die Waren anbietet und für ihn wirbt. Wer kein Schaufenster hat, ist ständig auf der Suche nach dem Käufer.
  3. Regel: Jede Sache, jede Dienstleistung und auch jede Arbeitskraft hat ihren Wert. Der Preis ergibt sich, wenigstens hier noch, aus dem freien Spiel zwischen Angebot und Nachfrage, durch Wettbewerb und Konkurrenz.
  4. Regel: Verlange nie Phantasiepreise, denn sie machen dich lächerlich. Verkaufe aber eine Sache, eine Dienstleistung oder deine Arbeitskraft nie unter dem Preis, den sie dir wert ist. Besser kein Geschäft als eins, bei dem du keinen Gewinn machst oder gar zusetzt, weil du teurer eingekauft oder teurer produziert hast. Nur bei schnell verderbenden Waren (z. B. Schnittblumen) gilt diese Regel nicht.
  5. Regel: Lasse dir nie von einem Käufer den Preis diktieren. Besser die Ware behalten, als unter Wert verkaufen. Der nächste Interessent, der einen vernünftigen Preis zahlt, ist immer schon auf der Welt. Deine Aufgabe besteht darin, ihn zu finden.
  6. Regel: Biete deine Sachen, Dienstleistungen oder Arbeitskraft so gut wie möglich an, aber werde dabei nie aufdringlich oder kriecherisch. Wenn du deine Selbstachtung beim Verkaufen verlierst, verlierst du immer mehr, als der Käufer bezahlt.
  7. Regel: Wer mit allem gleichzeitig handelt, ist ein Trödler, der unmöglich alle Preise aller möglichen Sachen genau kennen kann. Wer mit Antiquitäten handelt, ist klug, wenn er sich spezialisiert und sich so gut wie nur irgend möglich in sein Spezialgebiet einarbeitet. Man kann nicht gleichzeitig über alte Uhren, alte Bücher und altes Porzellan genau Bescheid wissen – und man muss beim Verkaufen mindestens genauso viel von der Sache verstehen wie der Kunde. Sonst wird man von ihm übers Ohr gehauen.
  8. Regel: Kaufe und verkaufe nie Sachen, die gestohlen sind oder mit denen der Handel verboten ist (z. B. Rauschgift, Kriegswaffen etc.). Über kurz oder lang wirst du immer dabei erwischt oder von einem neidischen Konkurrenten angezeigt. Kein Deal ist eine Jugendstrafe oder eine Vorstrafe wert.
  9. Regel: Verkaufe wo immer möglich nur gegen Bargeld oder gegen Kreditkarte bzw. Bankkarte. Es gibt mittlerweile für geringes Geld mobile Kartenlesegeräte, über die Kartenzahlungen abgewickelt werden können.
  10. Regel: Der Käufer ist weder dein Freund noch dein Gegner, sondern ein Geschäftspartner. Das beste Geschäft ist immer eins, bei dem nachher beide zufrieden sind. Lasse dich von niemandem betrügen, aber betrüge auch nicht. Es lohnt sich nicht, denn wer betrügt, bekommt einen schlechten Ruf. Vergesse nicht, dass es sich in jeder Szene schnell herumspricht, ob jemand ein harter, aber fairer Händler ist oder ein gerissener Gauner.
  11. Regel: Das Verkaufen bei Floh- und Trödelmärkten macht zu zweit immer mehr Spaß als allein. Wenn du dich für diese Art des Verkaufens entscheidest, suche dir einen verlässlichen Partner und beteilige ihn am Gewinn. Man kann Stände auch gemeinsam betreiben und jeder spart so die Hälfte der Standmiete.
  12. Regel: Der gute Verkäufer denkt ans Verkaufen, aber er denkt nicht pausenlos daran. Der Fleischer hat meistens nicht die Möglichkeit, seine Metzgerei zuzumachen und stattdessen mit Juwelen zu handeln, aber wer dealt, ist frei. Er kann diesen Monat mit Modeschmuck handeln und, wenn ihm das keinen Spaß mehr macht, nächste Woche mit Schallplatten und dann entdecken, dass seine wahre Berufung der Handel mit Modelleisenbahnen ist. Was fürs Jobben und Produzieren gilt, gilt auch fürs Verkaufen: Am leichtesten und besten verdient man Geld mit einer Tätigkeit, die Spaß macht. Vielleicht ist es das größte Elend im Leben der Erwachsenen, dass sie das beim Geldverdienen meistens irgendwann vergessen haben.

Gerade Schüler, Studenten und Jugendliche benötigen immer Geld, wer hat schon immer genug Taschengeld, wem reicht schon die Ausbildungsvergütung, das BAföG ….? Wenn man einen „schnellen Euro machen“ will, ist die v. g. Verdienstmöglichkeit gerade für die jüngere Generation – aber auch für alle anderen – ein idealer Job. Man unterscheidet bei beruflichen Tätigkeiten zwischen Jobben, Produzieren und Dealen.

Unter Jobben sind die Tätigkeiten zu verstehen, bei denen der Jobber seine Arbeitskraft für einen bestimmten Lohn zur Verfügung stellt und für andere arbeitet.

Unter Produzieren versteht man die Herstellung von Sachen. Sie kann entweder im Auftrag oder auf eigenes Risiko erfolgen. Der Unterschied zwischen Jobben und Produzieren ist klar: Wer jobbt, verkauft seine Arbeitskraft. Wer produziert, verkauft ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Leistung.

Wenn sich der Jobber bei der Arbeit anstrengt, hat meist nur sein Auftraggeber einen Vorteil dadurch. Wer als Balljunge besonders schnell über den Tennisplatz flitzt, bekommt deswegen nicht mehr Geld pro Stunde.

Wer einen Pullover strickt und verkauft, bekommt dafür so viel Geld, wie der Käufer zu bezahlen bereit ist. Wie lange die Strickerin am Kunstwerk gearbeitet hat, ist dem Käufer egal.

Unter Dealen wird das Verkaufen verstanden. Wer zum Beispiel viel Ahnung von Comics hat, kann sie oft sehr billig einkaufen und teurer weiterverkaufen. Wer Töpferwaren herstellt, produziert. Er muss seine Waren aber auch verkaufen. Die meisten Tätigkeiten sind deshalb sowohl mit Produzieren als auch mit Dealen verbunden.

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Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Ingo Schürle aus Köln in Nordrhein-Westfalen.
Ende des Beitrags 1-2016-159-0021-1

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