Antiquitäten-Handel – Ratgeber gegen Geldnot

 

Antiquitäten-Handel

ist ein ganz ausgezeichnetes Feld für den Freizeit-Dealer, denn es gibt kaum ein anderes Gebiet mit auch nur annähernd großen Gewinnspannen. Längst gilt als „Antiquität“ nicht nur, was ein paar hundert Jahre alt ist, sondern schon für Nierentischchen aus den fünfziger Jahren werden von Sammlern und Liebhabern hohe Preise gezahlt.

Beim Antiquitäten-Handel lässt sich auch das Grundprinzip jeden Händlers sehr schön lernen: Was er einkauft, erklärt er immer für „alten Plunder“, „fast wertlos“, und er zahlt dafür unter Hängen und Würgen mit Tränen in den Augen so wenig wie möglich. Sobald er aber etwas erworben hat, verwandelt es sich wie auf magische Weise in ein höchst wertvolles, altes und gesuchtes Sammlerstück.

Der Antiquitäten-Händler zuckt nicht mit der Wimper, wenn er eine Tasse als seltenes Stück der Dresdner Porzellanwaren-Manufaktur erkennt, zuckt mit den Schultern und sagt: „Industrie-Ware!“ Wenn der Besitzer der Tasse die gekreuzten Schwerter am Tassenboden und ihre Bedeutung erkennt, zahlt er noch lange nicht mehr. „Hongkong-Kopie!“ sagt er mit ärgerlich hochgezogenen Augenbrauen. „Die Chinesen machen heute so was prima nach. Nun ja, sagen wir 2,50 Euro. Einverstanden?“ Alte Stahl- und Kupferstiche, Uhren, Geschirr, Möbelstücke, selbst alte Bügeleisen und Fernrohre, Gasmasken und Taschenlampen werden auf diese Weise billig eingekauft und dann, zur Antiquität erklärt, teuer verkauft.

Viele Leser werden jetzt einwenden, das sei alles Betrug, und damit haben sie zum Teil recht. Nirgends wird fröhlicher und mit mehr Vergnügen die kühnste Lüge ohne mit der Wimper zu zucken erzählt, als beim Antiquitätenhandel. Jede Mutter lobt ihre Butter, und man kann nicht einmal genau sagen, wo die Grenze zwischen Handel und Betrug verläuft.

Jeder Handler, nicht nur der Antiquitäten-Händler, zahlt beim Kauf so wenig wie irgend möglich und verlangt beim Verkauf so viel er nur kriegen kann. Wer dabei Probleme hat, ist für Handel nicht der richtige Mann bzw. die richtige Frau.

Der Antiquitäten-Händler ist dauernd auf der Suche nach alten Sachen. Er entrümpelt, hört sich bei Verwandten und Freunden um, kauft billig von anderen, dümmeren Händlern. Wenn er Ahnung hat und weiß, was eine Sache wert ist, verdient er satt. Wer keine Ahnung hat, wird von anderen 0beim Verkauf aufs Kreuz gelegt.

Wenigstens annähernd Auskunft über den Wert alter Sachen geben Kataloge von Versteigerungen, Fachzeitschriften, viele Bücher und einschlägige Internet-Quellen. Die Preise ändern sich aber ständig. Was heute keiner will, kann morgen schon gesucht sein. Der Antiquitäten-Handel ist ein wunderschönes Chaos.

Verkauft wird auf Floh- und Trödelmärkten, Antiquitäten-Messen und auch im Internet. Wenn man wirklich wertvolle Stücke erwischt, lohnt sich die Anzeige in der Sammler-Zeitschrift bzw. fachbezogenen Internet-Portalen oder sogar die Einschaltung eines richtigen Versteigerers. Im Ausland kann man oft in kleinen, vom Tourismus unberührten Orten für ein paar Euro wertvolle alte Sachen kaufen, für die man bei uns ein paar hundert Euro bekommt.

Gerade Schüler, Studenten und Jugendliche benötigen immer Geld, wer hat schon immer genug Taschengeld, wem reicht schon die Ausbildungsvergütung, das BAföG ….? Wenn man einen „schnellen Euro machen“ will, ist die v. g. Verdienstmöglichkeit gerade für die jüngere Generation – aber auch für alle anderen – ein idealer Job. Man unterscheidet bei beruflichen Tätigkeiten zwischen Jobben, Produzieren und Dealen.

Unter Jobben sind die Tätigkeiten zu verstehen, bei denen der Jobber seine Arbeitskraft für einen bestimmten Lohn zur Verfügung stellt und für andere arbeitet.

Unter Produzieren versteht man die Herstellung von Sachen. Sie kann entweder im Auftrag oder auf eigenes Risiko erfolgen. Der Unterschied zwischen Jobben und Produzieren ist klar: Wer jobbt, verkauft seine Arbeitskraft. Wer produziert, verkauft ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Leistung.

Wenn sich der Jobber bei der Arbeit anstrengt, hat meist nur sein Auftraggeber einen Vorteil dadurch. Wer als Balljunge besonders schnell über den Tennisplatz flitzt, bekommt deswegen nicht mehr Geld pro Stunde.

Wer einen Pullover strickt und verkauft, bekommt dafür so viel Geld, wie der Käufer zu bezahlen bereit ist. Wie lange die Strickerin am Kunstwerk gearbeitet hat, ist dem Käufer egal.

Unter Dealen wird das Verkaufen verstanden. Wer zum Beispiel viel Ahnung von Comics hat, kann sie oft sehr billig einkaufen und teurer weiterverkaufen. Wer Töpferwaren herstellt, produziert. Er muss seine Waren aber auch verkaufen. Die meisten Tätigkeiten sind deshalb sowohl mit Produzieren als auch mit Dealen verbunden.

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Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Ingo Schürle aus Köln in Nordrhein-Westfalen.
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