Asterix und Maestria – Band 29 (DE)

Originaltitel: La Rose et le Glaive

Handlung:

Im gallischen Dorf von Asterix und Obelix ist Streit ausgebrochen, weil die Jungen in der Schulpause die Mädchen nicht mitspielen lassen. Unter den Männern gibt es deswegen eine Schlägerei. während die Mütter der Mädchen in der Pause zum Lehrer Miraculix gehen und drohen, die Kinder aus der Schule zu nehmen. Als Troubadix, der Barde den Streit schlichten will, wird er selbst zum Opfer und beschließt im Wald sein Leben weiterzuführen. Kurze Zeit darauf kommt die Bardin Maestria ins Dorf. Obelix lacht sie aufgrund ihrer Hose aus. Sie gibt bekannt, dass sie von nun an die Lehrerin des Dorfes sein wird und sie Obelix in ihrem Unterricht sehen will. Bei den Männern ist sie sofort unbeliebt, bei den Frauen wird sie zum Vorbild und bekommt von ihnen die Hütte von Troubadix als Wohnung zugesprochen. Da sie in der Nacht singt, wird ihre Hütte von den Männern zerstört.

Am nächsten Tag erscheint Obelix im Unterricht von Maestria, wo er die Brotzeit eines anderen Schülers essen wollte. Zur selben Zeit bereitet Gaius Iulius Caesar mit Hilfe vom Admiral Claudius Nimdenbus eine Super-Spezial-Zenturie nur aus Frauen bestehend vor, da er herausfand, dass es bei den Galliern ein Tabu ist, Frauen zu schlagen. Indessen ruft Maestria die Gallierinnen auf, aus der Tyrannei und Sklaverei der Männer zu entfliehen. Daraufhin ziehen die Frauen Hosen an; Gutemine, die Ehefrau des Häuptlings Majestix, steht auf seinem Arvernerschild, ihr Mann ist wütend. Nachdem Asterix, Miraculix und Obelix mit ihm in seiner Hütte gesprochen haben, beschließen sie, dass Asterix Maestria sagen soll, dass diese im Dorf nicht willkommen sei. Jedoch schafft Asterix es nicht, ihr diese Botschaft zu übermitteln, stattdessen vereinbaren sie, dass sie in Asterix‘ Hütte schlafen darf, bis ihre wieder aufgebaut ist. Maestria trifft sich mit Gutemine und überredet sie Dorfchefin werden zu wollen. Dies führt zum Streit mit Majestix, der schließlich von Gutemiene verprügelt wird und beschließt auszuziehen. Er geht in den Wald zu Troubadix.

Asterix und Obelix und Miraculix planen eine demokratische Häuptlingswahl zwischen Majestix und seiner Frau zu veranstalten. Ihr Vorhaben wird von Maestria vereitelt, woraufhin Asterix sie verprügelt und deswegen aus dem Dorf verbannt wird. Obelix und Miraculix beschließen mit ihm in den Wald zu ziehen, wo inzwischen schon alle anderen Männer aus dem Dorf sind. Zur selben Zeit trifft die Super-Spezial-Zenturie im Römerlager Aquarium ein. Als die abgelöste Zenturie zu lachen beginnt, wird sie von der Frauenarmee verprügelt. Asterix und Obelix beobachten dies und erzählen Majestix davon. Dieser rät die Frauen, die alleine im Dorf sind, zu benachrichtigen. Asterix und Obelix teilen im Dorf den Frauen die Botschaft mit. Allerdings meint Maestria, dass sie die Römerinnen in einem Gespräch überzeugen könne, das Dorf in Frieden zu lassen. Während diese das Dorf verlässt, werden Asterix und Obelix von den anderen Frauen mit Kleidung für die frierenden Männer im Wald überhäuft.

Als Maestria bei den Römerinnen einen Vorschlag machen möchte, wird sie von ihnen verprügelt. Asterix kommt zu ihr und schließt einen Handel ab: Er vertreibt die Römerinnen und die Frauen schließen mit den Männer wieder Frieden. Als die römischen Legionärinnen in den Wald kommen, beginnt Troubadix zu singen und vertreibt sie damit. Damit locken sie sie allmählich ins Dorf. Admiral Nimdenbus bemerkt zu spät, dass es eine Falle ist. Doch die gallischen Frauen haben Modestände aufgestellt, um dort Kleidung an die Römerinnen zu verkaufen. Die Männer des Ortes lassen ihren Frust an den Römern in deren Lagern aus und verprügeln alle. Die Römerinnen mit Kleidung eingedeckt, verabschieden sich von den gallischen Dorfbewohnerinnen, die sich wieder mit ihren Männern versöhnen und alle feiern wieder bis tief in die Nacht ihr Festbankett, bei dem Maestria bekannt gibt, dass sie nach Lutetia zurückkehren wird.

Information:

Der Band thematisiert den Feminismus und ist eine Reaktion auf Kritik, wonach die Welt der Gallier frauenfeindlich sei. Die Bardin Maestria ist eine Karikatur von Édith Cresson (*1934), einer französischen Politikerin.

1991 erstmalig in Deutschland erschienen.

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Suchwörter: Asterix, Obelix, Gallien, gallisches Dorf, EGMONT Verlag, ehapa Verlag, A. Uderzo, Didier Conrad, Jean-Yves Ferri, R. Goscinny, Comic

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Rangar Odesch aus Paderborn in Nordrhein-Westfalen.
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