7 Fakten … über Erbsen – ein Ratgeber

  1. Fakt: Von dem kleinen grünen Gemüse gibt es bei Weitem nicht nur eine Sorte – weltweit kommt man bereits auf über 200 verschiedene Arten. Bei uns werden zumeist die sogenannten Mark- oder Palerbsen angebaut. Die Markerbsen sind dabei etwas süßer. Die Bezeichnungen „fein“ oder „sehr fein“ beschreiben die Größe der Kugeln. Haupterntezeit ist hierzulande von Juni bis August.
  2. Fakt: Woran erkennt man eine echte Prinzessin? Der dänische Märchenerzähler Hans Christian Andersen wusste es: An einer Erbse, die man unter 20 Matratzen und zwanzig weiche Decken legt. Die Prinzessin sagt in der Geschichte am Morgen, sie habe furchtbar schlecht geschlafen, da sie auf etwas Hartem lag…
  3. Fakt: Fast 90 Prozent aller hier angebauten Erbsen werden zu Konserven und Tiefkühlware (TK) weiterverarbeitet. Die Erbsen werden dabei vorgegart und müssen später nur kurz erhitzt zu werden. Am besten greift man zur Tiefkühlvariante: Das Gemüse wird direkt nach der Ernte schockgefrostet und behält so den Großteil seiner Nährstoffe.
  4. Fakt: Was ist eigentlich ein Erbsenzähler? Das ist jemand, der es sehr genau nimmt! Der Begriff stammt aus München. Als dort im 15. Jahrhundert die Frauenkirche erbaut wurde, sammelte man Spenden von Pilgern. Um den Überblick nicht zu verlieren, wurde für jeden Spender, der das Isartor passierte, eine Erbse in einen Topf geworfen.
  5. Fakt: Erbsen stecken voller Proteine und Ballaststoffe, dazu enthalten sie B-Vitamine, Magnesium, Eisen, Kalium und Zink. 100 Gramm Erbsen haben aber nur etwa 80 Kalorien.
  6. Fakt: Die Kichererbse ist mit der grünen Erbse nur sehr entfernt verwandt, auch wenn beide zur Familie der Hülsenfrüchte gehören. „Kicher“ stammt übrigens vom lateinischen „Cicer“, was übersetzt ebenfalls „Erbse“ bedeutet – also streng genommen lautet der Name „Erbseerbse“.
  7. Fakt: Die sogenannte „Erbswurst“ war eines der ersten Fertigprodukte überhaupt und wurde Ende des 18. Jahrhunderts für die preußische Armee entwickelt. Der Hauptbestandteil sind Erbsenmehl, Fett und Gewürze. Zusammen mit Wasser ergibt sie eine schnelle Suppe – auch heute noch!

 

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