Müllentsorgung – Tipps und Beispiele für die Praxis

Aus Sicht der Umwelt ist der beste Abfall derjenige, der gar nicht erst entsteht. Wo Abfälle nicht vermieden werden können, sollte der Müll wenigstens ordentlich entsorgt und richtig getrennt werden, damit er anschließend richtig verwertet werden kann.

Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurden im Jahr 2019 bei den privaten Haushalten in Deutschland 38 Millionen Tonnen Abfall eingesammelt. Das entspricht einer Menge von 457 Kilogramm pro Jahr und Kopf. Zu den Haushaltsabfällen zählen Hausmüll (auch Restmüll genannt), Bioabfälle, Wertstoffe, Sperrmüll und sonstige Abfälle wie beispielsweise Batterien und Farben.

Der aktualisierte Ratgeber des Umweltbundesamtes (UBA) ‚Abfälle im Haushalt‚ bietet viele Informationen, Zahlen und Hinweise rund um Haushaltsabfälle, Trennsysteme und Verwertungsmöglichkeiten. Dabei geht die Broschüre auf 68 Seiten weit über praktische Tipps hinaus.

Jeder Abfallart, vom Altpapier über Verpackungen, von Elektro- und Elektronikgeräten bis hin zu Altkleidern oder Problemstoffen wie Asbest, ist darin ein kleines Kapitel gewidmet. Wer schon immer mal wissen wollte, wohin die blauen Glasflaschen gehören oder wie Medikamente zu entsorgen sind, findet eine Antwort.

Zusätzlich wird anhand von Beispielen die Bedeutung der modernen Kreislaufwirtschaft erklärt. Auch Alternativen zur Restmüllverbrennung werden gezeigt. Ein kleinerer Teil des Restmülls geht in die Mechanisch-Biologische-Abfallbehandlung (MBA). Ziel der MBA ist die sogenannte Stoffstromtrennung. Zuerst werden dabei in der Regel werthaltige oder heizwertreiche Stoffe wie Eisen, Aluminium, Kunststoffe und Holz mechanisch abgetrennt. Dabei kommen Siebverfahren und Magnete zum Einsatz. Der andere Teil, die organische Fraktion, wandert anschließend auf eine Rotte (Kompostierung).

Hier können Sie den Ratgeber lesen: Abfälle im Haushalt

 

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Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Dietmar Rimmrich aus Stolpen in Sachsen.
Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen, Schreibfehler und Irrtum vorbehalten. Alle Angaben sind sorgfältig recherchiert worden. Weder der/die Autor/Autorin noch die Webseitenbetreiber übernehmen eine Haftung für etwaige Negativfolgen, die sich durch die Anwendung dieses Beitrages ergeben oder ergeben können. Hinweise, Tipps, Ratschläge und Empfehlungen ersetzen keine Rechtsberatung oder ärztliche Untersuchung und Diagnose. Im Zweifelsfall lassen Sie sich bitte vor Anwendung dieses Beitrages fachlich beraten, wie zum Beispiel durch eine Rechtsanwältin bzw. einen Rechtsanwalt oder eine Ärztin bzw. einen Arzt.
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