10 Fakten … über Honig

Bienensaft ist ein reines Naturprodukt – und das Leben und Arbeiten der Insekten unglaublich sehr beeindruckend!

  1. Fakt: Vielfalt – Es gibt diverse Honigsorten, doch was sind die Unterschiede zwischen flüssigem, festem, hellem und dunklem Honig? Als Faustregel gilt: Helle Sorten schmecken mild und süß, dunkle eher kräftig. Waldhonig ist noch mal anders: Er wird nicht wie Blütenhonig aus gesammeltem Blütennektar, sondern aus Honigtau, den Ausscheidungen von pflanzensaftsaugenden Insekten, gebildet. Er schmeckt besonders kräftig.
  2. Fakt: Lagerung – Honig gehört nicht in den Kühlschrank, da er dort seine natürliche Konsistenz verändert. Besser ist es, Honig trocken und lichtgeschützt bei ca. 18 Grad Celsius Raumtemperatur im Vorratsschrank aufzubewahren. Gut verschlossen ist er auch noch sehr lange nach Anbruch des Glases haltbar.
  3. Fakt: Herstellung – Eine Arbeitsbiene muss für 500 Gramm Honig ca. 40.000 mal ausfliegen.
  4. Fakt: Von Biene zu Biene – Wie entsteht Honig? Die Arbeitsbienen sammeln Nektar von Blüten und lagern ihn in ihrer Honigblase. Im Bienenstock würgt die Biene den Pflanzensaft wieder aus. Andere Bienen übernehmen den Saft und wiederholen den Vorgang solange, bis der Saft eingedickt ist.
  5. Fakt: Menge – Eine Arbeitsbiene produziert in ihrem kurzen Leben von ca. 35 Tagen Dauer knapp 2 Teelöffel Honig.
  6. Fakt: Vorsorge – Das weltweit festgestellte drastische Bienensterben ist für die Natur und damit auch für uns Menschen eine Katastrophe, denn Bienen spielen eine wichtige Rolle beim Erhalt unseres Ökosystems. Das Gute ist: Jeder von uns kann einen kleinen Teil dazu beitragen, den Bienen zu helfen und das mit einfachen Mitteln. Zum Beispiel kann man bienenfreundliche Pflanzen säen und Honig aus der Region kaufen bzw. auf saisonale Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft setzen. Weitere Informationen bietet die Webseite www.bienenretter.de.
  7. Fakt: Warum Honig? – Warum produzieren Bienen Honig und verschließen ihn in Waben? Ganz einfach: Er wird von ihnen als Nahrung verzehrt und als Wintervorrat angelegt. Ca. 300 Kilogramm Honig produziert ein Volk jährlich. Etwa 30 Kilogramm entnimmt der Imker davon.
  8. Fakt: Bestandteile – Honig besteht zu 75-80 % aus Zucker und zu knapp 20 % aus Wasser. Er enthält aber auch 3-4 % Proteine, Enzyme, Vitamine und Mineralien. Um davon zu profitieren darf der Bienensaft nicht über 40 Grad erhitzt werden!
  9. Fakt: Herkunft – Nur etwa ein Fünftel des in Deutschland verbrauchten Honigs kommt auch aus Deutschland. Die in Deutschland produzierte Menge kann unseren Bedarf aber nicht decken. Deshalb wird Honig meist aus Argentinien, Mexiko und China importiert. Bei einer Kennzeichnung mit „Deutscher Honig“ stammt das Produkt aber auch aus heimischen Gefilden.
  10. Fakt: Königlich – Das Leben einer Bienenkönigin ist kein Zuckerschlecken. Im Frühjahr legt sie täglich ca. 1.200 Eier. Sie ist die einzige Biene in ihrem Volk, die für Nachkommen sorgt. Die anderen Bienen sind Arbeitsbienen oder männliche Drohnen. Bevor eine Königin „gekrönt“ wird, muss sie sich allerdings erst gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen. Es werden mehrere Larven von den Arbeiterinnen zur potenziellen Königin herangezogen. Die stärkste unter ihnen zieht auf den Thron. Die Imker und Imkerinnen markieren die Königinnen übrigens jedes Jahr mit einer bestimmten Farbe.

 

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Roland Schmidt aus Frankfurt am Main in Hessen.
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