Wie viel Natur wird verbraucht? – Die Frage des Tages

Im Jahr 1650 lebten etwa 500 Millionen Menschen auf der Erde. Nachdem im Zuge der Industriellen Revolution ein starkes Bevölkerungswachstum eingesetzt hatte, stieg die Zahl der Menschen bis 1930 auf zwei Milliarden.

Heute leben auf der Erde mehr als sieben Milliarden Menschen. Sie zu ernähren ist eine große Herausforderung. Um sich ein Bild von der Lage zu machen, versuchen Wissenschaftler unter anderem, genaue Daten zur Intensität der Landnutzung zu ermitteln. Zu welchem Ergebnis sind sie dabei gekommen?

Antwort: Im Jahr 1900 versorgte ein Bauer in Deutschland vier Menschen mit Nahrung; im Jahr 2000 waren es bereits 132. Der Einsatz von Maschinen und Düngemitteln eröffnete die Möglichkeit, höhere landwirtschaftliche Erträge zu erzielen. Pflanzen wachsen und erzeugen auf diese Weise Jahr für Jahr neues biologisches Material, sogenannte Biomasse. Diese wird von Wissenschaftlern als Nettoprimärproduktion bezeichnet. Um zu beziffern, wie viel davon sich der Mensch aneignet beziehungsweise wie stark er diese Produktion durch Aktivitäten wie die Versiegelung von Böden oder Brandrodung beeinflusst, haben Experten einen Indikator mit dem Kürzel HANPP (Human Appropriation of Net Primary Production) eingeführt. Mitte des Jahres 2013 haben Forscher eine Studie veröffentlicht, die zu diesem Ergebnis kommt: Der Anteil der pflanzlichen Nettoprimärproduktion, die sich der Mensch angeeignet hat, ist im Laufe des 20. Jahrhunderts von 13 auf 25 Prozent gestiegen. Weil die Weltbevölkerung noch stärker gewachsen ist, zeigt das Ergebnis zugleich, dass die Landnutzung zunehmend effizienter geworden ist. Der ökologische Preis dafür ist vielerorts die Abnahme der Bodenqualität. Intensive Landwirtschaft wird vor allem in Deutschland, weiten Teilen Westeuropas, in der östlichen Hälfte der USA und im Westen Australiens betrieben. Mitte 2013 haben Wissenschaftler in einer Studie deutlich gemacht, dass es in diesen Gebieten kaum noch Möglichkeiten gibt, Erträge weiter zu steigern.

Ein Beitrag / Verbrauchertipp / Rezept unserer/s Leserin/s Günter Lerra aus Albstadt in Baden-Württemberg.

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