Wie man 15.000 Euro für einen 10-Euro-Schein kassiert! – Ein Erfolgs-Report

Was hat Ihrer Meinung nach ein 10-Euro-Schein bei einer Versteigerung zu suchen? Normalerweise nichts, aber bei einem solchen Schein mit der Nummer CG 34433786 X handelt es sich um einen der seltenen Fehldrucke, die sehr gefragt sind.

Es fehlen sowohl die Imprägnierung, als auch die letzten Farbdruckvorgänge. Deshalb klingt es umso erstaunlicher, wenn ich Sie erfahren, dass der Schein nicht aus einer Falschgelddruckerei stammt, sondern echt ist und somit als gültiges Zahlungsmittel gebraucht werden kann. Doch der Kölner, der den seltenen Schein für stolze 15.000,- Euro bei einem Hannoveraner Auktionshaus erwarb, machte sich damit ein lukratives Dauereinkommen möglich. Obwohl ihm schon bis zu 80.000,- Euro dafür geboten wurden, entschloss er sich, den Schein vorerst nicht zu verkaufen, sondern zu Werbezwecken zu vermieten.

Natürlich fällt nicht jedem so ein Schein „in den Schoß“, aber Ausschau nach Fehl- und Minderdrucken sollte man schon halten. Es kann auch mal vorkommen, dass man Falschgeld in die Hände bekommt. Eine solche Falschgeldnote darf man natürlich nicht weiterverkaufen oder vermieten. Eine solche Falschgeldnote bringt man besser zur nächsten Bank. Nichts desto trotz werden für Fehldrucke, die aus der Bundesdruckerei stammen und somit echt sind, sehr hohe Summen geboten.

Ein Fehldruck könnte folgende Merkmale haben:

  • schief geschnitten, d. h. die Ränder haben eine unterschiedliche Breite
  • farbliche Abweichungen, wie zum Beispiel zu blasser Druck, schlecht sichtbarer Kontrollstreifen, zu stark aufgetragene Farben etc.
  • grobe graphische Fehler, wie zum Beispiel fehlende Teile am Gesicht
  • teilweise oder ganz fehlende Wasserzeichen sowie verrutschte Wasserzeichen
  • Noten, die bestimmte Seriennummern aufgedruckt haben. Firmen veranstalten manchmal Aktionen, bei denen Geldscheine mit ganz bestimmten Nummern gesucht werden. Bei Einsendung eines solchen Scheines winkt dann meist eine fette Prämie.

Anzeigen, in welchen Sammler ihr Interesse an solchen Fehl- und Minderdrucken kundtun, findet man zum Beispiel in den folgenden Zeitschriften:

Der Geldsammler
Postfach 166
84130 Regenstaur
Deutschland

Sammler Journal
Postfach 10 03 40
71701 Schwäbisch Hall
Deutschland

Sammler Express
Französische Straße 13
10800 Berlin
Deutschland

Dort findet man auch Veranstaltungshinweise zu Auktionen, welche eine wahre Fundgrube sein können.

 

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Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Manni Hamet aus Harzgerode in Sachsen-Anhalt (ST).
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