Welttierschutztag

Jedes Jahr am 4. Oktober soll der Welttierschutztag dabei helfen, auf die Rechte der Tiere aufmerksam zu machen. Das Datum wurde 1931 nach einem Vorschlag des Schriftstellers und Tierfreundes Heinrich Zimmermann beim internationalen Tierschutzkongress von Florenz gewählt.

Am gleichen Tag gedenkt man auch des Heiligen Franz von Assisi, Begründer des Franziskaner-Ordens und Schutzpatron der Tiere. Franz von Assisi war ein großer Tier- und Naturfreund, der alle Lebewesen, also Menschen, Tiere und Pflanzen, als gleich wertvoll erachtete. Für Assisi war auch der kleinste Wurm gottgewollt und daher schützenswert, ein Vorbild für jeden Menschen, dem das Wohlergehen aller Lebewesen am Herzen liegt.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Welttierschutztag 1950 auch wieder in Deutschland eingeführt. Seitdem ruft der Deutsche Tierschutzbund und seine über 700 Mitgliedsvereine mit mehr als 500 vereinseigenen Tierheimen in den Wochen rund um den 4. Oktober durch verschiedene Aktionen zu mehr Respekt gegenüber Tieren auf. Tierheime nehmen diesen Tag zum Anlass, ihre Türen für Besucher zu öffnen. Tierschutzorganisationen weisen darauf hin, dass in Deutschland immer noch mehr als zwei Millionen Tiere in grausamen Versuchen leiden müssen.

Der Deutsche Tierschutzbund appelliert an Tierhalter, ihren Tieren Gutes zu tun, das ganze Jahr über. Dazu gehört neben der Zuwendung, genügend Lebensraum in der Wohnung, im Käfig, Aquarium und ähnlichem auch die richtige vollwertige Ernährung.

 

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Willi Geier aus Xanten in Nordrhein-Westfalen.
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