Was lockt Mücken an? – Die Frage des Tages

Hohe Luftfeuchtigkeit und Hitze begünstigen die Vermehrung von Stechmücken. Wie die Deutsche Wildtier Stiftung erklärt, legt ein Mückenweibchen in kurzen Abständen zwischen 80 und 200 Eier ab.

Als Orte dafür wählen die Tiere in der Regel stehende Gewässer. Dabei kann es sich um Teiche handeln, aber auch um Pfützen oder überschwemmte Wiesen. Nach einem zweiwöchigen Larvenstadium im Wasser schlüpft die nächste Generation. Mückenweibchen stechen, weil sie proteinreiches Blut benötigen, um Eier bilden zu können. Was aber veranlasst Mücken, einen bestimmten Menschen oder ein bestimmtes Tier zu stechen? Was lockt sie an?

Antwort: Nach Darstellung der Deutschen Wildtier Stiftung spielen Blutgruppe, Alter und Geschlecht für die Wahl der Mückenweibchen keine Rolle. Angelockt würden die Tiere zum Beispiel durch Parfüm und andere Duftstoffe. Wer darauf verzichte, habe bessere Chancen, nicht gestochen zu werden. Auch der Atemgeruch von Menschen ist den Expertenangaben zufolge ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der Mückenweibchen. Menschen, die mehr Kohlendioxid abgäben, würden nach den Erkenntnissen von Forschern eher gestochen. Wer beispielsweise viel Reis isst, atmet auch vermehrt Kohlendioxid aus. Der Verzehr von Kohlgemüse hingegen scheint Mücken fernzuhalten. Auf Schweißgeruch reagieren Stechmücken wie Eisenspäne auf Magnete. Er übt eine besonders starke Anziehungskraft auf die Tiere aus. Eine Möglichkeit, Mückenstiche zu vermeiden, besteht darin, im Freien lange Kleidung zu tragen. Je dünner die Kleidung ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Insekten durch die Kleidung hindurch stechen.

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s John Fendt aus Eppelborn im Saarland.
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