Was ist ein Äquinoktium? – Die Frage des Tages

Äquinoktium – der Frühlingsanfang – zumindest aus astronomischer Sicht. Für Meteorologen beginnt die neue Jahreszeit bereits am ersten März. Doch die Sternforscher machen den Frühlingsbeginn nicht an einem bestimmten Tag fest, sondern an der Position der Sonne. Genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Sonne im Frühlingsäquinoktium steht, ist der Winter vorbei. Was steckt hinter diesem seltsamen Wort?

Antwort: Nur zwei Mal im Jahr steht die Sonne genau über dem Äquator, dann sind Tag und Nacht gleich lang. In diesen Momenten sprechen Astronomen von einem Äquinoktium. Zu Beginn des Frühlings wandert die Sonne zum ersten Mal im Jahr auf die Nordhalbkugel, dann geht sie exakt im Osten auf und im Westen unter. Sobald sie den Äquator überquert hat, werden die Tage in der nördlichen Hemisphäre wieder länger als die Nächte. Bis zur Sonnenwende im Juni steigert sich die Tageslänge z. B. in Bremen auf rund 17 Stunden. Am Herbstäquinoktium im September zieht die Sonne wieder auf die Südhalbkugel.

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Franziska Veit aus Dömitz in Mecklenburg-Vorpommern.
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