Ratgeber – Tipps für Firmenfeiern

So lassen sie Fettnäpfchen aus

5 Tipps für die Firmenfeier, damit Sie auch danach noch bei Ihrem Chef ein gutes Bild abgeben.

Wenn der Chef einlädt, dann tut er das gerne mal zum Jahresende. Ob zum Treffen auf dem Weihnachtsmarkt oder ins Restaurant, gemeinsames Essen und Trinken lockern die Stimmung. Damit man anschließend weder persönlich noch beruflich etwas bereut, sollte man ein paar Dinge unbedingt tun und sich dafür bei einigen anderen umso entschiedener zurückhalten. Eigentlich ist es gar nicht so schwer, die Fettnäpfchen zu umschiffen, wenn man sich einfach so verhält, wie man es im Berufsalltag auch tut oder tun sollte. Man respektiert sich, ist freundlich zueinander und überschreitet keine Grenzen. Doch in lockerer Atmosphäre fällt das manchmal nicht so leicht, deshalb hier fünf wichtige Tipps, damit die Betriebsfeier gelingt und man auch am nächsten Tag noch in den Spiegel sehen kann:

Tipp1: Teilnahmepflicht
Wenn der Chef einlädt, ist es grob unhöflich, die Einladung auszuschlagen. Das kann im schlimmsten Fall den Karriereknick bedeuten.

Tipp 2: Kein Stammtisch
Auch wenn die Stimmung gelockert ist, so bleibt die Firmenfeier ein Arbeitstreffen. Deshalb gilt: Der Chef gibt auch hier die Richtung vor. Beispiele: Man sollte kein teureres Essen bestellen als der Chef, keine allzu privaten Themen ansprechen und ihn schon gar nicht ausfragen. Hobbys, Filme, Literatur oder auch erfolgreich bewältigte Projekte sind in Ordnung, Religion und Politik sollten genauso tabu sein wie über Abwesende zu lästern. Gut kommt es an, wenn man sich wirklich interessiert und austauscht, statt nur Monologe über die eigenen Interessen und Belange zu halten.

Tipp 3: Vorsicht Alkohol
Sie müssen nicht ganz auf Alkohol verzichten, aber Sie sollten wissen, wann Sie genug haben. Alkohol führt zu den schlimmsten peinlichen Situationen, deshalb sollte man damit ganz vorsichtig sein. Die Meinung sagen, mit den Falschen flirten, lästern, den Chef duzen, ungehemmt tanzen – das alles sind oft Folgen von zu viel Alkohol, die man am nächsten Tag bitter bereuen wird. Und: Man sollte die eigene Rückfahrt rechtzeitig organisieren. Wer alkoholisiert vor den Augen des Chefs ins eigene Auto startet, hinterlässt keinen guten Eindruck.

Tipp 4: Gute Manieren
Man sollte niemals ein Büffet stürmen, ohne dass der Chef es zuvor eröffnet hat. Und keine Berge auf den Teller laden. Hat man Angst, zu gierig zu sein, isst man lieber zu Hause noch etwas. Übrigens: Auf gute Tischmanieren wird in vielen Firmen nach wie vor Wert gelegt. Lautes Anstoßen mit den Gläsern sollte man ebenso unterlassen wie derbe Trinksprüche und zwischen den Gängen zu rauchen.

Tipp 5: Nächster Tag
Es fällt leichter, nicht so über die Stränge zu schlagen, wenn man sich klar macht, dass man alle am nächsten Arbeitstag wieder sieht. Das gilt fürs Duzen, Flirten, Schimpfen und Alkoholgenuss gleichermaßen. Niemand möchte, dass er am nächsten Tag als Trunkenbold hingestellt wird. Umgekehrt kann es aber auch passieren, dass der Chef über die Stränge schlägt. Bietet er einem im Überschwang beispielsweise das „Du“ an, sollte man das nicht gleich als neuen und bleibenden Umgang werten. Am besten wartet man ab, wie er sich am nächsten Arbeitstag verhält. Manchmal ist es einfach sinnvoll, so zu tun, als wäre nichts gewesen.

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Frank Panzer aus Rotenburg in Hessen.
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