Warenkunde: Federweißer – Ein frischer Vorgeschmack auf den Herbst

Federweißer ist ein Genuss, der zum Herbst gehört wie Zwiebelkuchen und Kastanien. Das vitaminreiche Getränk ist sehr beliebt und die meistgetrunkene Variante des ‚Neuen‘ Weins.

Als Federweißer bezeichnet man den in Gärung befindlichen Traubenmost. Wegen der sprudelnd entweichenden Kohlensäure nennt man ihn in manchen Gebieten auch ‚Rauscher‘, ‚Blitzer‘ oder ‚Sauser‘.

Wird der ‚Neue‘ Wein aus roten Trauben bereitet, nennt man ihn ‚Roter Rauscher‘. Ihn findet man allerdings recht selten, da die Winzer diesen Most für die deutschen Rotweine brauchen.

Vorsicht ist beim Transport nach Hause geboten: Da der Federweiße noch gärt und die Kohlensäure stetig entweicht, sind die Flaschen nicht luftdicht verschlossen. Oft haben sie Kunststoffkapseln mit Luftlöchern, daher darf man die Flaschen immer nur aufrecht transportieren.

Grundsätzlich sollte man den Federweißen direkt nach dem Einkauf einmal probieren. Schmeckt er bereits harmonisch süß, ist es am besten, ihn gleich zu trinken oder kühl zu stellen. Dort ist er dann etwa eineinhalb Wochen haltbar. Nach einigen Tagen verliert er jedoch seine Spritzigkeit, denn die Bildung des CO² findet nicht mehr statt.

 

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Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Sieglinde Schwan aus Gerabronn in Baden-Württemberg.
Sämtliche Bezeichnungen auf dieser Webseite richten sich an alle Geschlechter.

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