Daimler sucht bis zu 18.000 Studenten und Schüler

Die Daimler AG ist zwar ein schwäbisches Unternehmen, sie ist aber nicht nur für schwäbische Studenten auf der Suche nach einem Ferienjob interessant. Das zeigt schon die Liste der Firmen, für die das Unternehmen jedes Jahr wieder sogenannte Ferienbeschäftigte sucht, also auch jede Menge Studenten und Schüler: in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Gaggenau, Hamburg, Kassel, Ludwigsfelde, Mannheim, Rastatt, Wörth, Sindelfingen, Untertürkheim usw.

Vor allem aber zeigt es sich an der Zahl der Stellen, die der Autobauer vor allem zwischen Mai und September im Jahr besetzen will, um seine Stammbelegschaft zu entlasten: bis zu 18.000 Ferienbeschäftigte sollen so zum Zug kommen. Das sind im Jahr 2017 sogar noch mal 2.000 mehr als im Vorjahr. 2016 gingen für solche Jobs insgesamt 65.000 Bewerbungen bei Daimler ein. Die ersten arbeiten schon seit Februar für das Unternehmen. Voraussetzung für eine Einstellung auf Zeit sind gute Deutschkenntnisse und ein Mindestalter von 18 Jahren. Fachwissen ist nicht nötig, wie eine Sprecherin des Unternehmens versichert. Die Aufgaben sind abhängig vom Einsatzbereich. Der Großteil wird in den Pkw- und Nutzfahrzeugwerken überwiegend in der Produktion im Einsatz sein, zum Beispiel bei Montagetätigkeiten und in der Logistik.

Dass einige der Studenten, die auf diesem Weg bei den Schwaben landen, nach ihrem Studium dort eine Festanstellung antreten, ist naheliegend, aber nicht belegt. Zwar sagt der Gesamtbetriebsratsvorsitzende des Unternehmens, es gehe auch darum, „einen Einblick ins Berufsleben zu erhalten“ und „erste Verbindungen zu knüpfen“, aber das Unternehmen berichtet, dass keine Zahlen darüber vorliegen, wie viele Ferienbeschäftigte nach ihrer Ausbildung zu Dauerbeschäftigten bei Daimler werden. Die Erfahrung zeige aber, dass es viele Studenten und Schüler gibt, die sich im Anschluss für Daimler als Arbeitgeber entscheiden. Die Bezahlung könnte Entscheidungshilfe geben. Die Vergütung der Ferienbeschäftigten sei abhängig vom Einsatzbereich. Das Pauschalentgelt kann aber bis zu rund 2.400 Euro brutto betragen. Bei Schichtarbeit können Zuschläge hinzukommen.

 

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Tom Reinert aus Stuttgart in Baden-Württemberg.
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