6 Fakten … über Birnen – ein Ratgeber

  1. Fakt: Birnen unterteilt man in Sommer-, Herbst- und Winterfrüchte. Außerdem unterscheidet man zwischen Tafelbirnen – die zum puren Verzehr geeignet sind – und Koch- und Mostbirnen. Unter den über 5.000 Sorten ist bei uns die „Abate Fetel“ die beliebteste Tafelbirne.
  2. Fakt: Eine weitere Sorte, die „Williams Christ“ passt sogar in Spirituosen-Flaschen. Wie das geht? Den noch ganz kleinen Früchten werden am Baum Flaschen übergestülpt und am Zweig befestigt. Die Birne wächst dann in der Flasche weiter bis zur Reife. Nach der Entfernung vom Zweig wird der Schnaps zugegossen.
  3. Fakt: Die süße Frucht ist die Hauptzutat eines der bekanntesten Desserts der Welt: Die „Birne Helene“ wurde um 1870 von Meisterkoch Auguste Escoffier kreiert. Es ist eine Hommage an „Die schöne Helena“, eine Operette von Jaques Offenbach, die erstmals in Paris Ende 1864 aufgeführt wurde.
  4. Fakt: Auch in der Lyrik fand die Birne einen prominenten Platz. In Theodor Fontanes berühmtem Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ beschenkt der Gutsherr vorbeikommende Kinder mit den Früchten seines Birnbaums.
  5. Fakt: Birnen enthalten wenig Fruchtsäure. Deshalb sind sie leicht verdaulich und magenfreundlich. Dazu stecken sie voller, für die Verdauung wichtiger Ballaststoffe. Eine mittelgroße Birne enthält ca. sechs Gramm, rund ein Fünftel der empfohlenen Tagesdosis.
  6. Fakt: Birnen haben mehr Mineralstoffe als Äpfel. Außer Schwefel, Kupfer, Zink, Jod, Magnesium und Phosphor enthalten sie auch Kalzium und Kalium, die den Stoffwechsel anregen, bzw. entwässernd wirken. Das für den Knochenaufbau wichtige Kalzium muss vom Organismus allerdings auch gespeichert werden können – kein Problem. Das ermöglicht das ebenfalls in der Birne enthaltene Bor.

 

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Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Jens Schwörer aus Kirchhatten in Niedersachsen.
Sämtliche Bezeichnungen auf dieser Webseite richten sich an alle Geschlechter.

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