5 Tipps: Das Ei – eine runde Sache

Schon gewusst …

Sind Eier gesund?
Ja! Sie enthalten ein- bzw. mehrfach ungesättigte Fettsäuren, viele wichtige Mineralstoffe und alle Vitamine (außer C). Welches Lebensmittel kann das von sich behaupten? Laut einer US-Studie hat der Verzehr von Eiern (bis zu vier täglich) auch keine negative Wirkung auf die Cholesterin-Werte. Das Lecithin des Hühnereis kann sogar vorbeugende Wirkung gegen Herzinfarkt haben.

Lange haltbar, aber …
Das Ei verfügt über einen enzymbasierten Immunschutz und kann bis zu 20 Tage ungekühlt gelagert werden. Temperaturschwankung, Kühlung oder Waschen zerstören den Schutz, danach konsequent kühlen. Die Mindesthaltbarkeit wird mit 28 Tagen ab Legedatum gerechnet.

Vorsicht: Das Ei ist ein sehr sensibles Lebensmittel. Schon die kleinste Verletzung der Schale zerstört den Immunschutz und lässt Bakterien ins Innere, die dort den idealen Nährboden finden. Also beschädigte Eier kühlen und schnell verwenden, in diesem Fall zur Sicherheit Eier nicht roh verzehren.

Der Frischetest
Legen Sie das rohe Ei in ein Wasserglas:

  • Ei liegt flach am Boden = frisch
  • Spitze steht leicht nach oben = einige Tage alt
  • Ei steht fast senkrecht = sollte bald verbraucht werden
  • Ei schwimmt = nicht mehr genießbar

Um festzustellen, ob ein Ei roh oder gekocht ist, drehen Sie es wie einen Kreisel: Rohe Eier kommen prompt zum Stehen, gekochte drehen sich länger.

Farbenspiel
Ob braun oder weiß, ist rein genetisch bedingt; zwischen der Farbe des Gefieders und der Schale gibt es keinen Zusammenhang. Die Farbe des Dotters wird weitgehend durch das Futter bestimmt, z. B. deutet hellgelb auf Mais und Grünfutter. Das Ei enthält Schwefel. Wird es zu lange gekocht, reagiert dieser mit dem Eisenanteil und färbt das Eigelb grünlich-blau.

Achtung
Silberbesteck wird beim Eieressen schwarz. Besser eignet sich ein Perlmutt- oder Plastiklöffel.

 

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Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Hans Staller aus Kisslegg in Baden-Württemberg (BW).
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