5 praktische Haushaltstipps (9153) – ein Ratgeber

Kräuter – keine Angst vor dem wilden Grün!
Welches Kraut wird wozu verwendet und wann soll es zum Gericht dazu gegeben werden? Die Antwort: Einfach ausprobieren!

Und damit das nicht schief geht, hier ein paar Faustregeln für die Handhabung:

Kräuter mit zarten Blättern wie Basilikum, Majoran oder Petersilie immer erst zum Schluss dazugeben, da sie sonst ganz schnell an Konsistenz und Geschmack verlieren.

Stabilere Kräuter wie Rosmarin oder Salbei können mitgegart werden, aber auch nicht zu lange, da sich sonst das Aroma verflüchtigt. Sie geben durch ihre ätherischen Öle Geschmack ans Gericht ab und können vor dem Servieren wieder rausgenommen werden.

 

Pute oder Hähnchen?
Putenbrust hat gegenüber Hähnchenbrust den Vorteil der Größe. Aus ihr können sowohl Braten als auch Schnitzel hergestellt werden, die besonders gut mit pikanter Füllung oder als Roulade schmecken. Interessant an der Pute ist, dass sich nicht nur Brust und Keule unterscheiden, sondern sogar Unter- und Oberschenkel einen unterschiedlichen Geschmack aufweisen.

 

Hart gewordene Plätzchen wieder weich machen
Über hart gewordene Weihnachtsplätzchen haben sich sicherlich schon viele Hobbybäcker und Bäckerinnen geärgert.

Tipp: Apfelspalten in die Keksdose zu legen, ist zwar gut, aber manche mögen nicht, dass die Plätzchen danach riechen.

Oder, was auch passieren kann: nach relativ kurzer Zeit ist der Apfel verschimmelt und kann dann den ganzen Inhalt der Büchse wegwerfen.

Besser geht es so: Legen Sie die Plätzchen auf ein Stück Alufolie und darauf ein mehrfach gefaltetes Stück Küchenkrepp. Das Küchenkrepp vorher gut mit Wasser anfeuchten. Dann die Dose verschließen und es wird weder ein fremdes Aroma reingebracht, noch verschimmelt der Inhalt.

Die Kekse werden oder bleiben weich.

 

Glänzender Baumschmuck
Die Weihnachtszeit ist zwar vorbei aber sie kommt, so denke ich, auch in diesem Jahr wieder. Da ich viele matte Kugeln hatte, bekam ich von einer Bekannten den Tipp, wie man sie wieder glänzend bekommt. Allerdings ist dies nur mit Kugeln OHNE Bemalung machbar.

Geben Sie 2 TL Essig in eine Tasse Wasser und verrühren alles. Mit einem Baumwolltuch in die Lösung tunken und auf die Kugeln auftragen. Trocknen lassen. Blank reiben ist nicht nötig.

Aber ACHTUNG!! Wirklich nur unifarbene Kugeln ohne Bemalung oder dergleichen mit dieser Lösung bearbeiten, da nicht alles essigtauglich ist.

 

Verdauungsschnaps selber gemacht
Gerade in der Weihnachtszeit ist er vielleicht öfter mal nötig, wenn Gans und Plätzchen im Magen drücken!

Tipp: Nehmen Sie 2 EL Kümmel, eine Handvoll frische Pfefferminze, 2 EL Koriandersamen und 10 Kardamomkapseln. Letztere mit einem Messer leicht zerdrückt auf eine Flasche Doppelkorn.

Dann geben sie noch 100g Zucker hinzu (kann man je nach Geschmack variieren) und lassen das Ganze 3 Wochen an einem dunklen Ort ziehen.

Danach gießen Sie alles durch ein feines Teesieb.

Fertig ist der Kräuterschnaps, der schön würzig, aber nicht bitter schmeckt.

Dieses Rezept können Sie auch mit Bio-Zutaten zubereiten.

 

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Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Roger Hüllmer aus Pforzheim in Baden-Württemberg.
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