19 Fakten … über McDonald’s

McDonald’s – die weltweite Fast-Food-Kette ist wohl jedem bekannt. Man kann wohl davon ausgehen, dass McDonald’s eines der erfolgreichsten Franchise-Unternehmen ist, wenn nicht sogar „das Erfolgreichste“. Die aktuellen Weltwirtschaftsdaten besagen, dass McDonald’s Tag für Tag 1 Prozent der gesamten Weltbevölkerung beköstigt. Das sind in Zahlen: 68 Millionen Menschen!

Wer regelmäßig bei McDonald’s Kunde ist, hat von sich schnell den Eindruck, den Burger-Brater gut zu kennen. Und doch gibt es selbst für die, die sich als McDonald’s-Experten sehen noch Fakten, die der eine oder andere bestimmt noch nicht kennt.

  1. Fakt: McDonald‘s wurde von zwei Brüdern im US-Bundesstaat Kalifornien gegründet. – 1937 betrieben die Brüder Richard und Maurice McDonald – die von allen nur Dick und Mac genannt wurden – ein erfolgloses Kino. Unzufrieden mit ihrem geschäftlichen Erfolg beschlossen sie, einen Hotdog-Stand in der Nähe ihres Kinos zu kaufen.
  2. Fakt: Die erste McDonald’s-Filiale eröffnete als Grillrestaurant. – Die Brüder eröffneten 1940 das erste Drive-in-McDonald’s-Grillrestaurant in San Bernardino in Kalifornien in den USA. Erst 1948 wurde das Konzept der Filiale geändert und man bot seitdem Burger und Pommes an.
  3. Fakt: Das erste Lokal gibt es heute zwar nicht mehr, doch man kann noch immer einen der ersten Standorte besuchen. – Die älteste Filiale, die noch in Betrieb ist, befindet sich in Downey in Kalifornien in den USA, und war 1954 das viert McDonald’s überhaupt.
  4. Fakt: Einen großen Teil seines Erfolges verdankt McDonald’s dem Geschäftsmann Ray Kroc. – Wer Michael Keaton im US-Film „The Founder“ gesehen hat, dem ist vielleicht der Name Ray Kroc bekannt. Kroc, ein Verkäufer, der 1954 Milchshake-Mixer an McDonald’s lieferte, überzeugte die Brüder, ihm die Franchise-Rechte an den Läden zu übertragen. Dann begann Kroc von Kalifornien aus zu expandieren.
  5. Fakt: Das Maskottchen von McDonald’s war nicht immer der Ronald McDonald. – Heute ist Ronald McDonald weltweit eine der bekanntesten Werbefiguren. Vielleicht überrascht es ja, dass das ursprüngliche Maskottchen von McDonald’s ein kleiner Koch mit dem Namen Speedee war. Er wurde später aber ersetzt, um Verwechselungen mit Speedy, dem Maskottchen des Arzneimittels Alka-Seltzer, zu vermeiden. In einigen der ersten Filialen, wie auch die in Downey, kann man den kleinen Koch auch heute noch sehen.
  6. Fakt: Ronald McDonald basiert auf eine reale Person. – Der berühmte Clown basierte eigentlich auf Willard Scotts Darstellung von Bozo dem Clown im US-Fernsehen. 1963 wurde Scott für die Rolle des Ronald McDonald ausgewählt.
  7. Fakt: Das „goldene M“ gibt es seit der Entstehung von McDonald’s. – Es stammt von der allerersten Filiale. Die Filiale hatte dieses Design auf beiden Seiten des Ladens. Das  „goldene M“ wurde dann in das McDonald’s-Logo integriert und ist heute eines der bekanntesten Symbole der Welt.
  8. Fakt: Menü ist weltweit nicht überall gleich. – Burger und Pommes wird es wahrscheinlich überall geben, doch in vielen anderen Ländern ist oft das Menü von seinen nationalen Vorlieben geprägt. In Singapur bekommt man zum Beispiel einen Nasi Lemak mit Spiegelei, in Japan den in Ingwer gebratenen Schweinefleisch-Burger, in Indien einen McAloo Tikki Burger oder in den Niederlanden eine McFlurry Stroopwafel. In den USA kann man auch einige dieser internationalen Produkte in der McDonald’s-Zentrale in Chicago probieren.
  9. Fakt: Für den Fast-Food-Riesen haben schon sehr viele Prominente gearbeitet. – Viele berühmte Personen, wie zum Beispiel Shania Twain, Rachel McAdams, Pink und sogar der Amazon-Chef Jeff Bezos haben für McDonald’s gearbeitet.
  10. Fakt: Es gab nicht nur Erfolge – viele McDonald’s-Produkte waren auch ein Flop. – Einige Produkte konnten sich bei den Kunden nicht durchsetzen, weil die Zubereitungszeiten zu lang waren oder sie nicht den Erwartungen der Kunden entsprachen. Zu den gescheiterten Produkten gehören zum Beispiel die McPizza, der McLobster, McSpaghetti und der McHotDog. Auch schwerwiegendere Pannen gab es. Beispielsweise veröffentlichte McDonald’s während der Hungersnöte in Afrika den McAfrika. Oder der doppelt verpackte McDLT, der von den Umweltschützern verhöhnt wurde. Die Dokumentation „Super Size Me“ schadet dem Ansehen des Unternehmens ganz besonders, da man zu diesem Zeitpunkt vor allem mit großen Portionen warb.
  11. Fakt: Ein Rezept ist kein Geheimnis mehr. – Seit 1968 blieb das Rezept der leckeren Soße auf dem Big Mac von McDonald’s ein wohl gehütetes Geheimnis. 2017 wurde es offensichtlich online geleakt. 1991 wurde die Rezeptur außerdem vorübergehend geändert. Auf Bitten der Fans wurde dann aber ab 2004 wieder das Original verwendet. Wer sich die Soße zu Hause zubereiten will, braucht nur Essig, Sojaöl, Gurken Relish, Zwiebelpulver, Zucker, Senfkörner und Eigelb.
  12. Fakt: Fast-Food-Restaurants sind nicht in allen Ländern der Welt erlaubt. – In 119 Ländern hat McDonald’s Standorte, doch nicht in jeder Nation ist man so begeistert davon, dass der Fast-Food-Riese in ihrem Land Filialen betreibt. In Bolivien wurden 2002 alle Filialen geschlossen. Boliviens Präsident Evo Morales sagte damals, dass Fast-Food-Restaurants „nicht an der Gesundheit der Menschen interessiert sind, sondern nur an ihren Einnahmen und Unternehmensgewinnen“. Auch in Mazedonien, Island, Simbabwe und im Iran sind keine McDonald’s-Filialen zu finden.
  13. Fakt: Die Pommes sind bei McDonald’s nicht überall vegetarisch. – Fast-Food-Restaurants sind in der Regel nicht vegetarierfreundlich. Normalerweise ist die Bestellung einer Portion Pommes die einzige Rettung. In den UA sind die Pommes von McDonald’s aber auch nicht sicher. In der Zutatenliste ist „natürlicher Rindfleisch-Geschmack“ aufgeführt. Das führte zu einigen Kontroversen und Klagen. Rindfleisch-Geschmack kann vieles bedeuten. McDonald’s erklärte dazu lediglich, dass die Pommes nicht veganer- oder vegetarierfreundlich sind. In Deutschland dagegen sind die Pommes auch für Vegetarier und Veganer geeignet.
  14. Fakt: Im Bereich der Restaurant-Technologie ist McDonald’s an vorderster Front aktiv. – Die überwiegende Zahl der Fast-Food-Restaurants sind gleich aufgebaut. Man gibt seine Bestellung an der Theke auf, das Essen wird sehr schnell zubereitet und man nimmt es an derselben Theke mit Dieses System wurde von Mac und Dick McDonald eingeführt. Mit ihrem Speedee-Service-System perfektionierten sie sie Essenszubereitung, indem sie ein einem Fließband ähnelnden System verwendeten. Hierbei erledigt jeder Mitarbeiter einen kleinen Teil der Bestellung, also den Burger wenden, würzen oder die Fritteuse bedienen. Da die McDonald’s-Speisekarten nicht sehr umfangreich waren, konnten sie so viele Speisen in kurzer Zeit zubereiten.
  15. Fakt: Auch gesündere Optionen sind möglich. – Die ersten Restaurants boten kaum mehr als Burger, Pommes oder Milchshakes an. Die heutige Speisekarte sieht jedoch ganz anders aus. Die Restaurants haben Fortschritte in Richtung einer gesünderen Speisekarte gemacht und die Bemühungen zahlten sich aus. Ernährungswissenschaftler wurden gebeten, ihre McDonald’s-Favoriten aufzuzählen und nannten unter anderem den McMuffin Bacon & Egg, die Salate, Apfelspalten und die McWraps mit Hähnchen.
  16. Fakt: Auch in den USA gehört die Apfeltasche zu den am wenigsten bestellten McDonald’s-Produkten. – Nach Angaben von McDonald’s-Mitarbeitern sind die Apfeltaschen in den USA die am wenigsten bestellten Produkte. Das wiederum bedeutet, dass sie mit höherer Wahrscheinlichkeit nicht immer frisch sind.
  17. Fakt: Nachhaltigkeit wird bei McDonald’s vorangetrieben. – McDonald‘ s und auch andere Fast-Food-Restaurants stehen immer wieder in der Kritik, aufgrund der Massenproduktion von Lebensmitteln und Verpackungen, die für den Betrieb der Restaurants erforderlich sind, für die negativen Auswirkungen auf die Umwelt verantwortlich zu sein. McDonald’s hat deswegen nach eigenen Angaben wiederverwertbare Verpackungen entwickelt, lässt Fisch und Fleisch aus nachhaltigem Anbau produzieren und lässt erneuerbare Energien einsetzen. 2019 hat McDonald‘s zudem in der „Mall of Berlin‘ das Konzept einer umweltfreundlichen Filiale getestet.
  18. Fakt: Etwa jeder achte US-Amerikaner hat schon mal bei McDonald’s gearbeitet. – In den USA gibt es aktuell über 14.000 Filialen. Damit ist McDonald’s einer der größten Arbeitgeber des Landes. Im Schnitt hat schätzungsweise jeder achte US-Amerikaner somit irgendwann in seinem Leben schon einmal bei McDonald’s gearbeitet. In Deutschland gibt es gemäß McDonald’s-Angaben 1.489 Filialen.
  19. Fakt: 160 Kilometer… – Was man alles so ermittelt kann: Fast jeder Mensch in den USA befindet sich zu jeder Zeit höchstens 160 Kilometer von einem McDonald’s entfernt. Innerhalb der vereinigten Staaten – ausgenommen Hawaii und Alaska – gibt es nur zwei orte, an denen man mehr als 160 Kilometer von einem McDonald’s entfernt sein kann: von einem Ort in Kalifornien sind es 185 Kilometer und von einem Ort in South Dakota sind es 172 Kilometer.

 

Ende des Beitrags 1-2020-161-2240-1
Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Oliver Nimmbur aus Hoya in Niedersachsen.
Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen, Schreibfehler und Irrtum vorbehalten. Alle Angaben sind sorgfältig recherchiert worden. Weder der/die Autor/Autorin noch die Webseitenbetreiber übernehmen eine Haftung für etwaige Negativfolgen, die sich durch die Anwendung dieses Beitrages ergeben oder ergeben können. Hinweise, Tipps, Ratschläge und Empfehlungen ersetzen keine Rechtsberatung oder ärztliche Untersuchung und Diagnose. Im Zweifelsfall lassen Sie sich bitte vor Anwendung dieses Beitrages fachlich beraten, wie zum Beispiel durch eine Rechtsanwältin bzw. einen Rechtsanwalt oder eine Ärztin bzw. einen Arzt.
Sämtliche Bezeichnungen auf dieser Webseite richten sich an alle Geschlechter.

Quelle: McDonald’s

Beitrag teilen

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*