10 Fakten über … Tiernahrung – ein Haustier-Ratgeber

Auch wenn Sie sich ganz gut auskennen: Über die Fressgewohnheiten unserer tierischen Mitbewohner kann man immer wieder staunen:

  1. Fakt: Seelische Probleme können ein Grund dafür sein, wenn ein Hund zu dick ist. Tierpsychologen haben herausgefunden, dass zum Beispiel Langeweile, Angst oder falsche Haltung zu Frust führen – und der kann ähnlich wie bei den Menschen Heißhunger auslösen. Die Folge ist „Kummerspeck“. Als übergewichtig gilt ein Hund, wenn er 15 Prozent mehr auf die Waage bringt, als der Rassedurchschnitt vorgibt. Ab 16 Prozent spricht man von Adipositas – also krankhafter Fettleibigkeit.
  2. Fakt: Etwa 20 Stunden dauert es, bis ein Wellensittich sein Futter verdaut hat. Dann muss Nachschub her: Bei einem so kleinen Organismus kann schon ein Tag ohne Futter zum Tod führen. Bei längerer Abwesenheit kann ein Futterspender helfen.
  3. Fakt: Wenn es nach Katzen ginge, würde ihr Futter sicher auch Mäuse enthalten. Dass es kein Katzenfutter mit Mäusegeschmack gibt, liegt daran, dass für Tierfutter Fleischreste verwendet werden, die bei der Herstellung von Menschennahrung übrig bleiben. Logisch, dass da kein Mäusefleisch enthalten ist.
  4. Fakt: Auch wenn Obst und Gemüse bei Hitze erfrischend wirken: Für Kaninchen sind Gurken, Äpfel oder Kohlrabi an warmen Tagen nicht geeignet, denn das führt zu schmerzhaften Blähungen. Besser im Sommer: Trockenfutter und Heu, nur abends etwas Salat und Gemüse.
  5. Fakt: Von einem kleinen Stück Schokolade wird ein Hund nicht gleich sterben. Aber wie immer macht es die Masse. Schokolade enthält Theobromin – ein Stoff, der mit dem Koffein verwandt ist und auf das zentrale Nervensystem einwirkt. Folge sind Herzprobleme oder innere Blutungen. Für einen etwa 15 Kilogramm schweren Hund kann eine Tafel Schokolade tödlich sein.
  6. Fakt: Fische, die sich von Pflanzen ernähren, dürfen ruhig mit gründlich gereinigtem und blanchiertem Gemüse gefüttert werden. Geeignet sind zum Beispiel Karotten, Kürbis, Zucchini oder Mais. Falls das Gemüse nicht zu Boden sinkt: Mit einem Stein oder einem Löffel auf dem Grund befestigen. Nach spätestens 12 Stunden die Reste entfernen, da sie die Wasserqualität belasten.
  7. Fakt: Ohne Heu kann ein Meerschweinchen nicht überleben. Anders als viele andere Säugetiere ist sein Darm nicht in der Lage, das Futter selbstständig weiterzubewegen. Es muss ständig etwas „nachgeschoben“ werden, damit der Stoffwechsel funktioniert. Nebenbei reibt das Heu die Zähne ab – das verhindert Fehlstellungen.
  8. Fakt: Ohne tierisches Eiweiß kommt ein gesunder Hamster nicht aus. Am liebsten mögen die Nager Insekten, Larven oder Mehlkäfer. Wer das Krabbelgetier lieber nicht im Haushalt haben möchte, kann auch Quark oder Naturjoghurt anbieten.
  9. Fakt: Wenn Schildkröten im Herbst keinen Appetit haben, heißt das nicht, dass sie krank sind. Sie bereiten sich auf ihre Winterruhe vor, verstecken sich in einem Unterschlupf und fallen für 3 bis 4 Monate in tiefen Schlaf. Die ideale Raumtemperatur sollte bei 5 bis 8 Grad liegen – manche Schildkrötenfans lassen die Tiere deshalb sogar in einer Kiste im Kühlschrank überwintern.
  10. Fakt: Katzen sind Meister der Manipulation – deshalb nutzen sie auch einen Trick, wenn sie um Futter betteln. Britische Forscher fanden heraus, dass sie einen extrem hochfrequenten Ton in tiefes Schnurren einbetten. Dieser hohe Ton erinnert an das klägliche Weinen kleiner Kinder. Kein Wunder, dass er sich nicht ignorieren lässt.
Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Fred Karstor aus Halberstadt in Sachsen-Anhalt.
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