10 Fakten über … Essen ohne Fleisch – ein Gesundheits-Ratgeber

 

  1. Fakt: Die Idee, sich mit pflanzlichen Lebensmitteln zu ernähren, taucht erstmals im Mythos der Odyssee auf. Dort wird vom Naturvolk der Lothophagen erzählt, welches sich von der Zauberpflanze Lotos ernährte. Historisch gesichert ist der Vegetarismus in Europa seit dem 6. Jahrhundert vor Christus – etwa durch den griechischen Philosophen Pythagoras.
  2. Fakt: Die meisten Vegetarier leben in Indien: Dort ernähren sich etwa 40 Prozent der Bevölkerung ausschließlich von pflanzlichen Lebensmitteln.
  3. Fakt: In Deutschland war der Vegetarismus Ende des 19. Jahrhunderts eine wichtige Bewegung. Viele Vereine wurden gegründet. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs lebten fast 1.000 Menschen in einer „Vegetarischen Obstbaugenossenschaft“. Heute gibt es in Deutschland etwa 6 Millionen Vegetarier.
  4. Fakt: Neben Vitaminen, Kohlenhydraten und Mineralstoffen enthalten pflanzliche Lebensmittel auch Ballaststoffe. Ernährungswissenschaftler haben herausgefunden, dass Ballaststoffe die Gefahr von Darmkrebs senken.
  5. Fakt: Mehr als 100.000 sekundäre Pflanzenstoffe sind heute bekannt. Sie geben Pflanzen Farbe, Duft und Geschmack und werden gebildet, um natürliche Feinde abzuwehren. Sobald wir ein scharfes Radieschen, eine gelbe Paprika oder würzig duftenden Knoblauch essen, nehmen wir diese Schutzstoffe mit auf. Im Körper wirken sie dann auf vielfältige Weise positiv auf unsere Gesundheit.
  6. Fakt: Auf rohes Obst und Gemüse können sensible Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten reagieren. Wird Gemüse dagegen schonend erhitzt, ist es für die Betroffenen verträglicher. Weiterer Vorteil: Das Kochen erweitert die Geschmackspalette. Und: Einige Gemüsesorten sind roh sogar ungenießbar oder giftig – zum Beispiel Bohnen und Kartoffeln. Nicht zuletzt: Das Erhitzen macht Krankheitserreger unschädlich.
  7. Fakt: Pflanzliches Eiweiß lässt sich leichter als tierisches Eiweiß verdauen. Ein weiterer Vorteil: Pflanzliche Eiweiß-Lieferanten enthalten von Natur aus weniger Fett als Lebensmittel tierischer Herkunft. Beim Essen werden weniger Fette mit aufgenommen als zum Beispiel beim Genuss eines Steaks. Sehr viel leicht verdauliches Eiweiß ist in Sojabohnen enthalten. Aber auch Hülsenfrüchte, etwa Bohnen und Linsen, sind tolle Eiweißlieferanten.
  8. Fakt: Wer häufig vegetarisch isst. sollte auf eine ausreichende Versorgung mit Eisen achten. Pflanzliche Eisenquellen sind grünes Gemüse, etwa Spinat oder Fenchel, sowie Vollkornprodukte, zum Beispiel Haferflocken oder Vollkornbrot. Um Eisen aufzunehmen, hilft Vitamin C, das zum Beispiel in frischen Erdbeeren oder Paprika steckt.
  9. Fakt: Der Weltvegetariertag wird jedes Jahr am 1. Oktober gefeiert. Die erste deutsche Stadt, die einen vegetarischen Tag eingeführt hat, ist Bremen: Hier sollen jeden Donnerstag hauptsächlich pflanzliche Produkte auf den Tisch kommen.
  10. Fakt: Ein vegetarischer Tag pro Woche tut der ganzen Familie gut. Toller Nebeneffekt: Auch die Umwelt profitiert davon, wenn wir ab und zu auf Fleisch verzichten.

 

Inserent: 1-2013-128-2004-5 – ein Beitrag unserer/s Leserin/s Lore Sinn aus Kiel / Schleswig-Holstein

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