Was sind Amazonen? – Die Frage des Tages

Nach dem Nil ist der Amazonas mit einer Länge von 6.448 Kilometern der zweitlängste Strom der Erde. Zur Herkunft des Namens sind unterschiedliche Theorien entwickelt worden. So gibt es bei den amerikanischen Ureinwohnern ein Wort, auf das der Name zurückgehen könnte. Eine andere Theorie besagt, dass die nach Südamerika gekommenen Europäer kämpfenden einheimischen Frauen begegnet seien, die sie an die berühmten Amazonen erinnert hätten. Was sind Amazonen?

Antwort: Der griechischen Sage nach waren die Amazonen ein von einer Königin geleitetes kriegerisches Frauenvolk in Asien, mit dem verschiedene Helden gekämpft haben, darunter Herakles, Theseus und Achilleus. Den Amazonen wurde nachgesagt, ihre rechte Brust abgeschnitten oder ausgebrannt zu haben, damit diese sie nicht beim Spannen des Bogens behinderte. In der Kunst wurden die Amazonen mit Pfeil und Bogen und oftmals zu Pferd dargestellt. Wissenschaftlich überzeugende Hinweise darauf, dass es jemals ein Frauenvolk gegeben haben könnte, das Männern grundsätzlich feindlich gegenüberstand, lediglich einmal im Jahr mit ihnen verkehrte und nur die Mädchen aufzog, gibt es nicht. Darüber, wie der Mythos entstanden ist, wird seit Langem spekuliert. So gibt es die Theorie, dass in ihm Erinnerungen an eine vergangene mutterrechtlich organisierte Kultur ausgeschmückt wurden. Schon der Dichter Homer erwähnte Ereignisse, bei denen Amazonen eine Rolle spielten. Das bedeutet, dass es diese Kultur bereits lange vor dem achten vorchristlichen Jahrhundert gegeben haben müsste.

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Rudolf Polat aus Dransfeld in Niedersachsen.
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