Tipps für jedermann (8294)

Blasenentzündungen: Besonders im Herbst vorbeugen!
Einmal zu dünn angezogen und schon zwickt die Blase, gerade Frauen kennen das im Herbst. Die sinkenden Temperaturen selbst verursachen zwar keine Infektionen, die Schleimhäute sind aber bei Nässe und Kälte überall im Körper schlechter durchblutet, so die Urologen vom Ärztenetzwerk Uro-GmbH Nordrhein. So wird das Immunsystem geschwächt und auch die Blase wird anfälliger für Entzündungen. Typische Symptome sind Schmerzen im Unterleib und ständiger Drang, auf die Toilette gehen zu müssen. Wer dem vorbeugen will, sollte sich gerade bei wechselhaftem Herbstwetter warm genug anziehen und ausreichend trinken. Ist die Blasenentzündung schon da, hilft auch ein eventuell kurzfristig eingesetztes Antibiotikum. Betroffene sollten zudem viel trinken, Unterleib und Füße warm halten und bei Harndrang immer gleich auf die Toilette gehen, da in der Blase verbleibender Rest-Urin die Infektion fördert.

Zahnfleischbluten: Auf jeden Fall zum Arzt!
Abends beim Zähneputzen oder morgens nach dem herzhaften Biss ins Körnerbrötchen kommt es schon mal vor, dass das Zahnfleisch blutet. Nicht so schlimm, denkt sich der eine oder andere. Zahnfleischbluten, das hat doch jeder. Das ist aber immer ein Warnsignal, so die Abteilung für Parodontologie und Synoptische Zahnmedizin an der Berliner Charité. Viele Menschen denken, Zahnfleischbluten sei etwas Normales. Das ist aber nicht normal. Wenn man sich nicht gerade an einem spitzen Lebensmittel oder Ähnlichem verletzt hat, sind Blutungen meist Ausdruck bakterieller Entzündungsreaktionen im gut durchbluteten Zahnfleisch. Diese entstehen wiederum in der Regel durch Zahnbeläge – also letztlich durch mangelnde Mundhygiene. Es können aber auch ernsthafte Erkrankungen dahinterstecken. Was also tun? Wenn es regelmäßig oder an mehreren Stellen blutet, unbedingt zum Zahnarzt gehen. Er kann erst einmal nach der Ursache forschen. Hartnäckige Zahnbeläge etwa kann er entfernen. Eine oberflächliche Zahnfleischentzündung, die sogenannte Gingivitis, oder eine Entzündung des Zahnhalteapparates, Parodontitis, lässt sich behandeln. Manchmal werden Veränderungen am Zahnfleisch auch durch Medikamente begünstigt, für die es eventuell Alternativen gibt. Wer verhindern will, dass es überhaupt zu Zahnfleischblutungen kommt, kann auch dafür viel tun: zwei Mal täglich die Zähne putzen, die Zahnzwischenräume reinigen – etwa mit Zahnseide – und regelmäßig zur Kontrolle zum Zahnarzt gehen. So bleiben Zähne und Zahnfleisch sauber und Unregelmäßigkeiten werden idealerweise früh aufgedeckt und rechtzeitig behandelt.

 

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Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Paul Schramm aus Trier in Rheinland-Pfalz.
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