Selbstbau-Idee ‚Anzuchtgarten LANDHÄUSCHEN‘

Materialliste

  1. 2 Multiplexplatten, Birke (Seitenwände), 12 mm, 535×877 mm
  2. 1 Multiplexplatte, Birke (Rückwand), 15 mm, 600×701 mm
  3. 1 Multiplexplatte, Birke (Frontwand), 15 mm, 600×349 mm
  4. 1 Multiplexplatte, Birke (Klappe), 15 mm, 594×349 mm
  5. 1 Multiplexplatte, Birke (oberer Boden), 15 mm, 600×505 mm
  6. 1 Multiplexplatte, Birke (unterer Boden), 15 mm, 600×502 mm
  7. 1 Multiplexplatte, Birke (Einlegeboden), 15 mm, 490×502 mm
  8. 4 Rahmen, gehobelt, Fichte/Tanne (Beine), 54×54 mm, 720 mm
  9. 2 Rechteckleisten, Kiefer (Aufsteller), 20 x 10 mm, 120 mm
  10. 2 Rechteckleisten, Kiefer (Verschluss), 20×10 mm, 70 mm
  11. Bastlerglas, klar (Dachflügel), 4 mm, 1.500×500 mm, 1 St.
  12. 3 Edelstahl-Tischbänder (Scharniere), 30x 100 mm
  13. 4 Bodenträger, 5×20 mm
  14. 4 Spenglerschrauben, 4,5×25 mm
  15. 50 Edelstahl-Senkkopfschrauben, 4×40 mm
  16. 4 Senkkopf-Spanplattenschrauben, 4×20 mm
  17. 20 Senkkopf-Spanplattenschrauben, 3x 12 mm
  18. 18 Gewindeschrauben, 4x 10 mm
  19. 18 Karosseriescheiben, M4, 18 St
  20. 18 Sechskantmuttern, M4
  21. 490 mm rostfreies Klavierband
  22. 500 mm Uhrkette
  23. 750 ml Buntlack silbergrau
  24. 750 ml Buntlack reinweiß, 750 ml
  25. 2 Saatschalen (nach Bedarf)

Material für die Werkzeugreling

  1. 2 verzinkte Wandscheibe (Verbindung), 2″
  2. 2 verzinkte Rohrwinkel 90°, ½“, 2 St.
  3. 1 verzinktes Verlängerungsrohr, ½“, 400 mm
  4. 5 S-Haken
  5. 6 Senkkopf-Spanplattenschrauben, 4×16 mm

Material für die Gurkengläser

  1. Rohrschellen (Glashalterungen, passend zu den ausgewählten Gläsern)
  2. 3 Gewindeschrauben, 8×25 mm
  3. 3 Unterlegscheiben, M8

Werkzeug

  1. 2-mm-Holzbohrer
  2. 5-mm-Holzbohrer
  3. 5-mm-Metallbohrer
  4. 6-mm-Metallbohrer
  5. 7er-Maulschlüssel
  6. 30er-Forstnerbohrer
  7. 120er-Schleifscheiben für Exzenterschleifer
  8. 150er-Schleifscheiben für Exzenterschleifer
  9. Akkuschrauber
  10. Bleistift
  11. Exzenterschleifer
  12. feines Schleifpapier
  13. grobes Schleifpapier
  14. Handkreissäge mit Führungsschiene
  15. Holz-Sägeblätter für die Handkreissäge
  16. Kunststoff-Sägeblätter für die Handkreissäge
  17. Lackrolle
  18. Lackwanne
  19. Metallbügelsäge
  20. Pinsel
  21. Schleifkork
  22. Schlitzschraubendreher
  23. Senker
  24. Stichsäge
  25. Vorstecher
  26. wasserfester Filzstift
  27. Zollstock

Hinweis

Beim Verschrauben zweier Holzteile muss das Holzteil, durch das zuerst geschraubt wird, immer vorgebohrt werden! Die mit „x“ gekennzeichneten Maße teilen Sie jeweils gleichmäßig auf. Die Gurkengläser sind nicht in der Materialliste enthalten. Die Maße für die Multiplexplatten sind so angegeben, dass das erste Maß immer den Verlauf der Maserung beschreibt. Wenn Sie keine Führungsschiene passend zu Ihrer Handkreissäge zur Verfügung haben, benötigen Sie zusätzlich eine gerade Leiste und zwei Schraubzwingen. Für Fehlgebrauch sowie fehlerhafte Montage wird jede Haftung ausgeschlossen.

Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll

Bauzeit: 8 Stunden

Bilder: zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken

Anleitung

1. Lassen Sie sich die Multiplexplatten (1 bis 7) und die Rahmenhölzer (8) in Ihrem Baumarkt zuschneiden.

2. Damit Sie später die gewünschte „Bretteroptik“ erhalten, sägen Sie mit der Handkreissäge ca. 3 mm tiefe Nuten in die Außenseiten der Wände (1 bis 3) und der Klappe (4). Zeichnen Sie diese vorher wie abgebildet genau an. Stellen Sie dann die Handkreissäge auf eine Schnitttiefe von 3 mm ein. Spannen Sie an den entsprechenden Stellen eine Führungsschiene (gerades Brett oder Leiste) mit Schraubzwingen auf das Werkstück und sägen Sie die Nuten. Überprüfen Sie zur Sicherheit die Schnitttiefe, indem Sie vorher an einem Reststück einen Probeschnitt durchführen. Mit einem 5-mm-Bohrer bohren Sie anschließend die eingezeichneten Löcher und senken diese vor, so dass die 4-x-40er-Schrauben später mit der Oberfläche bündig abschließen. Bohren Sie auch das Griffloch mit einem 30er-Forstnerbohrer durch die Klappe (4).

Tipp:

Für viele Handkreissägen gibt es eigene Führungsschienen mit einer speziellen Antirutschbeschichtung auf der Unterseite. Diese brauchen Sie nur auf das Werkstück auflegen, ohne sie festzuspannen.

3. Zeichnen Sie jetzt den Giebel, wie auf der Zeichnung zu Punkt 2 angegeben, auf den Seitenwänden (1) an und sägen Sie diese mit der Handkreissäge zurecht.

4. Versehen Sie den unteren Boden (6) mit Ausschnitten für die Beine (8). Zeichnen Sie diese wie an
gegeben an und sägen Sie sie mit der Stichsäge aus.

5. Damit Sie den Einlegeboden (7) im unteren Fach später auf eine beliebige Höhe legen können, bohren Sie für die Bodenträger (13) jeweils drei 5-mm-Löcher wie abgebildet in die Beine (8). Achten Sie später bei der Montage darauf, dass diese Bohrlöcher nach innen zeigen!

6. Runden Sie jetzt die Kanten aller Wände (1 bis 3), der Klappe (4), der Böden (5 bis 7) und der Beine (8) mit Schleifpapier ab. Grundieren Sie diese von allen Seiten mit dem silbergrauen Buntlack (23). Nach dem Trocknen tragen Sie den weißen Buntlack (24) auf. Achtung! Die Außenseiten der Wände (1 bis 3) lackieren Sie noch nicht weiß, diese werden erst nach dem Zusammenbau lackiert.

7. Während der Trocknungszeit stellen Sie die Aufsteller (9) und die Verschlüsse (10) her. Sägen Sie hierzu von der Rechteckleiste je zwei Stücke mit einer Länge von 120 mm für die Aufsteller (9) und zwei Stücke mit einer Länge von 70 mm für die Verschlüsse (10) ab. Zur Befestigung bohren Sie wie angegeben jeweils ein 5-mm-Loch in das eine Ende der Leisten. Wenn Sie möchten, runden Sie dieses Ende mit Raspel, Feile und Schleifpapier ab.

8. Stellen Sie das Dach her. Hierzu sägen Sie zunächst die Dachflügel (11) auf das richtige Maß (360 x 700 mm). Schleifen Sie alle Schnittkanten erst mit grobem, dann mit feinem Schleifpapier glatt und runden Sie die Kanten ab. Legen Sie die beiden Dachflügel (11) mit genau 6 mm Abstand an den langen Kanten zusammen. Legen Sie dann die Scharniere (12) genau mittig auf den Spalt und übertragen Sie mit einem wasserfesten Stift die Bohrlochpositionen. Um einen der beiden Dachflügel (11) später befestigen zu können, markieren Sie auch diese Bohrlochpositionen, wie auf der untenstehenden Zeichnung abgebildet. Bohren Sie dann die Löcher für die Scharniere mit einem 5-mm-Metallbohrer und die vier Löcher für die Befestigung mit einem 6-mm-Bohrer langsam und vorsichtig in die Dachflügel (11). Schrauben Sie dann die Scharniere (12) mit den 4-x-10er-Gewindeschrauben, Karosseriescheiben (19) und Muttern (20) an. Damit das Bastlerglas (11) nicht aufplatzt, ziehen Sie die Muttern (20) nur ganz leicht an! Die Scharniere (12) dürfen ruhig ein bisschen wackeln.

Tipp:

Damit das Bastlerglas beim Bearbeiten nicht verkratzt, belassen Sie die Schutzfolie so lange wie möglich auf den Scheiben. Auf der Schutzfolie lassen sich mit einem wasserfesten Stift oder mit einem sehr weichen Bleistift die Schnittlinien und Bohrlochpositionen anzeichnen. Bastlerglas sägen Sie am besten mit einer Tisch- oder Handkreissäge. Es geht aber auch mit einer Stichsäge. Verwenden Sie hierzu Sägeblätter, die zum Sägen von Kunststoffen geeignet sind. Sorgen Sie dafür, dass die Platte sich beim Sägen nicht auf und ab bewegen kann. Beim Arbeiten mit der Stich- oder Handkreissäge empfiehlt es sich, das Bastlerglas mit Schraubzwingen auf einer Arbeitsplatte zu befestigen. Legen Sie hierzu eine Zulage (gerades Brett) auf das Bastlerglas, um es dann mit den Schraubzwingen festzuspannen.

9. Verschrauben Sie nach dem Trocknen die Wände (1 bis 3} miteinander. Die Seitenwände (1) schließen unten genau bündig mit der Rückwand (2) ab. Drehen Sie die 4-x-40er-Schrauben ganz gerade, langsam und vorsichtig ein, damit die Platten nicht aufplatzen. Die Frontwand (3) schließt mit der Unterkante des Giebels bündig ab. Um die nächsten Schritte auszuführen, bewegen Sie das Haus ganz vorsichtig, da es erst später durch das Einlegen der Böden seine endgültige Stabilität bekommt!

10. Schrauben Sie jetzt die Beine (8) in den inneren Ecken des Hauses fest. Messen Sie 244 mm vom unteren Ende der Beine (8) ab und zeichnen Sie eine kleine Markierung auf. Dann schieben Sie die Beine (8) in die Ecken, so dass die Markierung mit den Unterkanten der Wände (1 und 2} übereinstimmt, und schrauben diese von außen durch die Wände (1 bis 3) mit 4-x-40er-Schrauben fest. Schieben Sie dann den ausgeklinkten unteren Boden (6) so ein, dass dieser mit den Unterkanten der Wände (1 und 2) bündig abschließt, und schrauben Sie ihn ebenfalls mit 4-x-40er- Schrauben fest.

11. Tragen Sie jetzt den weißen Lack (24) auf den Außenseiten der Wände (1 bis 3) auf und lassen Sie diesen gut trocknen. Danach können Sie den Außenseiten der Wände (1 bis 3) und der Klappe (4) mit einem Exzenterschleifer und 120er-Schleifpapier den Shabby-Look verleihen. Schleifen Sie den weißen Lack (24) stellenweise ab, so dass die graue Grundierung (23) durchkommt – aber arbeiten Sie vorsichtig, damit nicht auch die Grundierung (23) abgeschliffen wird.

12. Um die Klappe (4) am unteren Boden (6) zu befestigen, sägen Sie zunächst das Klavierband (21) mit einer Eisensäge auf eine Länge von 490 mm zurecht. Schrauben Sie das Klavierband (21) dann zunächst bündig abschließend an der unteren Innenkante der Klappe (4) mit 3-x-12er-Schrauben fest. Bevor Sie das Klavierband (21) mit dem unteren Boden (6) verbinden, halten Sie die Klapp
e (4) in den Ausschnitt, um die Position zu überprüfen (die Klappe soll nach oben zur Frontwand (3) einen Abstand haben, der genau so breit ist wie die Nuten in den Wänden). Danach befestigen Sie es zunächst nur mit zwei Schrauben an der Vorderkante des unteren Bodens (6). Schließen Sie die Klappe (4) und kontrollieren Sie die Position erneut Wenn die Position passt, drehen Sie alle restlichen Schrauben ein.

13. Damit die Klappe (4) nicht herunterfällt, schrauben Sie eine Uhrkette (22) an (siehe hierzu Abbildung zu Punkt 12). Schrauben Sie diese mit einer 3-x-12er-Schraube im Abstand von 60 mm zur Außenkante auf der Innenseite der Klappe (4) fest. Das andere Ende befestigen Sie auf der Innenseite des entsprechenden Beines (8), so dass die Klappe (4) im 90°-Winkel geöffnet bleibt. Nun schrauben Sie die beiden Verschlüsse (10) für die Klappe (4) an der Unterkante der Vorderwand (3) mit 4-x-20er-Schrauben so fest, dass diese sich noch gerade so drehen lassen. Stecken Sie dann die Bodenträger (13) in die Beine (8) und legen Sie den Einlegeboden (7) an die gewünschte Stelle.

14. Befestigen Sie jetzt das Dach mit den Spenglerschrauben (14). Legen Sie dazu das Dach auf die Seitenwände (1) und bohren Sie diese an den entsprechenden Stellen mit einem 2-mm-Bohrer vor, damit die Multiplexptatten beim Anschrauben nicht aufplatzen. Drehen Sie dann die Spenglerschrauben ganz vorsichtig ein und ziehen Sie sie nur ganz leicht fest.

15. Damit Sie das Dach zum Lüften aufstellen können, befestigen Sie jetzt noch auf der Innenseite der Seitenwände (1) wie abgebildet den Aufsteller (9) mit 4-x-20er-Schrauben. Nun können Sie zwei Saatschalen (25) in Ihr neues Landhäuschen stellen und mit der Anzucht beginnen!

16. Um Ihr Werkzeug aufhängen zu können, befestigen Sie doch einfach eine Reling. Hierzu verbinden Sie Wandscheiben (26), Rohrwinkel (27) und Verlängerungsrohr (28) und befestigen diese mit 4-x-16er-Senkkopfschrauben an der gewünschten Stelle. Hier können Sie nun verschiedene Utensilien an S-Haken (29) aufhängen.

17. Um leere Gläser (z. B. Gurkengläser) an den Wänden zu befestigen, verwenden Sie zum Glas passende Rohrschellen (31). Bohren Sie an den entsprechenden Stellen jeweils ein 8-mm-Loch in die Wand und schrauben Sie die Rohrschellen (31) mit 8-x-25er-Gewindeschrauben (32) und Unterlegscheiben (33) fest.

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Sascha Schaaf aus Esens in Niedersachsen.
Ende des Beitrags 1-2015-115-2228-3

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