Erkältung – ein Ratgeber

Das kennt jeder: Erst fühlt man sich schlapp, dann fängt es im Hals an zu kratzen, schließlich läuft die Nase und es brummt einem der Schädel. Kurzum: Eine Erkältung kündigt sich an. In den Herbst- und Wintermonaten tritt sie besonders häufig auf.

Ein Erwachsener steckt sich durchschnittlich zwei bis viermal im Jahr an, Kleinkinder sind mit bis zu 13-mal im Jahr am häufigsten betroffen. Rund 200 Erkältungen machen wir durchschnittlich im Laufe unseres Lebens durch. Das Immunsystem wird mit dem Infekt in der Regel zwar leicht fertig, lästig sind die typischen Symptome wie Husten und Schnupfen aber allemal.

Die Erkältung oder auch der grippale Infekt – nicht zu verwechseln mit der deutlich schwereren echten Grippe (Influenza) – ist eine akute Infektion der oberen Atemwege, die meist von Viren, manchmal zusätzlich auch von Bakterien verursacht wird. Insgesamt gibt es mehr als 100 Viren, die eine Erkältung auslösen können. Die Krankheitserreger werden sowohl über eine Tröpfcheninfektion durch die Luft als auch direkt oder indirekt durch Kontakt mit Erkrankten oder über kontaminierte Gegenstände in der Umgebung übertragen.

Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit vergehen zwei bis fünf Tage. Zuerst befallen die Viren die Nasen- und Rachenschleimhaut. Von dort können sie auf die Bronchien oder Nasennebenhöhlen übergreifen.

Erkältungsviren überleben auf der Hautoberfläche mehrere Stunden. Deshalb sollte man sich nach jedem Naseputzen gründlich die Hände waschen. Meist klingt die Erkältung nach einer Woche ab.

Es ist nicht abschließend geklärt, inwieweit Kälte für das Entstehen eines grippalen Infekts verantwortlich ist. Insgesamt jedoch begünstigen die Bedingungen in Herbst und Winter den Einfall der Viren. Die Schleimhäute werden durch den großen Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen belastet. Man hält sich weniger an der frischen Luft auf, geht man doch einmal vor die Tür, lässt nicht selten ungenügende Kleidung den Körper zu sehr auskühlen. All das kann zu Lasten des Immunsystems gehen. Sind die Abwehrkräfte einmal geschwächt, haben die Krankheitserreger leichtes Spiel.

Die Behandlung einer Erkältung besteht vor allem darin, dem Körper Ruhe zu gönnen und sich in warmen, nicht überheizten Räumen aufzuhalten. Außerdem sollte man viel trinken, um den Schleim flüssig zu halten und den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Ratsam sind Wasser, Fruchtsäfte oder Tee. Darüber hinaus gilt natürlich striktes Rauchverbot und am besten schont man auch seine Stimme.

 

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Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Stella Himrich aus Owen in Baden-Württemberg.
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