Auch Zimmerpflanzen macht der Winter zu schaffen

Obwohl sie hinter dicken Fensterscheiben von der Kälte draußen nicht viel mitbekommen, ist der Winter auch für Zimmerpflanzen eine anstrengende Zeit.

Die meisten von ihnen stammen aus den Tropen oder Subtropen. Das Lichtangebot an Wintertagen ist ihnen zu gering. Außerdem belastet sie die trockene Heizungsluft. Damit die Pflanzen die Wintermonate gut überstehen, brauchen sie besondere Aufmerksamkeit.

Die Zimmerpflanzen müssen das knappe Tageslicht voll ausnutzen können. Deshalb sollten sie so nah wie möglich am Fenster stehen, am besten ohne Gardine oder Jalousie dazwischen. In vielen Wohnungen finden sich heute kaum noch Pflanzen auf den Fensterbänken. Eher stehen ein oder zwei große Gefäße mitten im Raum. Dort gelangt weniger Licht zu den Pflanzen. Zahlreiche Gewächse wie der Philodendron wachsen sehr gerne zum Licht hin. Sie müssen ab und zu gedreht werden.

Ein Zuviel an Sonne gibt es in der ersten Winterhälfte kaum. Nur eines kann gefährlich werden: Bleibt Gießwasser auf den Blättern oder Pflanzenteilen, kann es die Sonnenstrahlen verstärken; die Tropfen wirken wie ein Brennglas. Wenn die Sonne zum Frühjahr hin wieder stärker wird, ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Im Februar oder März kann sie an einem Südfenster leicht zu Verbrennungen führen. Dann ist etwas Abstand zur Scheibe besser. Wichtig ist bei der Pflege das regelmäßige Abstauben. Ist das Blattgrün mit einer Staubschicht überzogen, kann es die lebensnotwendige Photosynthese nicht durchführen. Probleme können auch dadurch entstehen, dass Blatter längere Zeit in Kontakt mit kalten Fensterflächen sind. Sie können dadurch weich werden und erfrieren.

Kälte droht mancherorts auch von unten. Schlecht isolierte Stein- oder Marmorfensterbänke sorgen dafür, dass die Pflanzen kalte Füße haben. Bei empfindlichen Gloxinien oder Usambaraveilchen kann das zur sogenannten Wuchsdepression führen. Die Pflanzen gedeihen nicht mehr gut. Der Gärtnermeister empfiehlt deshalb, die Gefäße in Untersetzer zu stellen und diese zusätzlich mit Filzgleitern zu versehen. Auch Styroporuntersetzer halten warm.

Beim Lüften ist im Interesse der Pflanzen Vorsicht geboten. Sie könnten erfrieren. Deshalb gilt, Pflanzen so hinzustellen, dass sie nicht direkter Zugluft ausgesetzt sind. Auch trockene Heizungsluft kann zum Problem werden. Ideal wäre eine relative Luftfeuchte zwischen 40 und 60 Prozent. Und das ist auch das Maß, das grundsätzlich in Wohnräumen eingehalten werden sollte. Bewohner können dies mit einem Hygrometer kontrollieren. Die Luftfeuchtigkeit in der Umgebung der Pflanzen erhöht man am besten mit Nebel aus der Sprühflasche. Die Pflanzen mögen eine Dusche mit lauwarmem, am besten kalkarmem Wasser.

Außerhalb der Wachstumsperiode brauchen Pflanzen deutlich weniger Wasser. Daran muss der Gießrhythmus angepasst werden. Am besten man wässert nur dann, wenn das Substrat kaum noch feucht ist. Bei Pflanzen in Hydrokultur gibt der Wasserstandsanzeiger Orientierung. Bei zu viel Wasser besteht die Gefahr, dass sich im oder auf dem Granulat Schimmel bildet und die Blätter verfaulen.

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Hans Frechner aus Bad Nauheim in Hessen.

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