8 Fakten … über Weichspüler – ein Ratgeber

Weichspüler hatte in der Vergangenheit nicht immer den besten Ruf. Dabei kann Weichspüler – in angemessenen Mengen und richtig angewendet – ein richtiges Wundermittel sein.

  1. Fakt: Aus den 50ern – Bis Ende der 50er-Jahre wurde die Wäsche überwiegend mit Seife gewaschen, bis diese allmählich durch moderne Waschmittel ersetzt wurde. Die neuen Rezepturen machten die Wäsche härter – und als Folge wurde 1963 Weichspüler auf den Markt gebracht. Er wird bis heute eingesetzt, um Wäsche weicher zu machen und ihr einen schönen Duft zu verleihen.
  2. Fakt: Für die empfindliche Haut – Durch Weichspüler werden die gewaschenen Materialien geschmeidiger und reiben weniger auf der Haut. Bei Menschen mit sehr empfindlicher Haut können dadurch unangenehme Reizungen reduziert werden.
  3. Fakt: Leichter bügeln – Weichspüler glättet die Fasern vor und es bilden sich weniger Falten im Stoff. So wird später das Bügeln der Wäsche leichter oder es ist gar nicht mehr erforderlich.
  4. Fakt: Für ausgewählte Stoffe – Die Zugabe von Weichspüler reduziert die Wasseraufnahmefähigkeit von Stoffen. So auch bei Handtüchern, was eventuell als störend empfunden werden kann.
  5. Fakt: Die Umwelt im Blick – Da es gesetzlich keine Regelung für Duftstoffe und andere organische Inhaltsstoffe gibt, bittet das Umweltbundesamt die Verbraucher, Weichspüler nur einzusetzen, wenn man seine Funktion wirklich benötigt – oder ihn zumindest sparsam zu verwenden.
  6. Fakt: Farben & Form – Weichspüler schützt die Fasern von Textilien, sodass Farben und Formen länger erhalten bleiben.
  7. Fakt: Die Sache mit den Tensiden – In den 80er-Jahren stand Weichspüler in der Kritik, weil er Substanzen (kationische Tenside) enthielt, die nicht biologisch abbaubar und giftig für Wasserlebewesen waren. Seit 1992 werden diese Stoffe weitestgehend gegen andere, weniger schädliche Stoffe ersetzt. Laut Gesetz müssen seit 2005 auch alle Tenside in Weichspülern biologisch abbaubar sein.
  8. Fakt: Schleudergang – Durch Weichspüler gibt die Wäsche im Schleudergang mehr Wasser ab, sodass sich nach dem Waschgang weniger Feuchtigkeit in den Fasern befindet. Dadurch trocknen die Teile zum Teil schneller.

 

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Arif Dögan aus Gelsenkirchen in Nordrhein-Westfalen.
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