10 Fakten … rund ums Ei – ein Ratgeber

Wie viele Eier essen die Deutschen? Wie erkennt man, ob ein Ei noch frisch ist? Und was sagt dieser sonderbare Eier-Code aus? Hier die Antworten auf die wichtigsten Eier-Fragen…

  1. Fakt: Rekordverdächtig – das afrikanische Straußenei schlägt alle Größenrekorde: Es hat einen Durchmesser von 15 cm und eine Länge von 20 cm. Im Straußenei hätten etwa 25 Hühnereier der 140 Wachteleier Platz.
  2. Fakt: Echt stark – Ein Ei kann bis zu 17 Kilogramm tragen, obwohl die Schale nur zarte 0,2 – 0,4 mm dick ist
  3. Fakt: Jede Menge – Rund 230 Eier konsumieren wir Deutschen im Durchschnitt pro Jahr – als Frühstücksei, aber auch verarbeitet in Gebäck, Nudeln & Co.
  4. Fakt: LuftkammerVor dem Kochen eines Eis empfiehlt es sich, die Luftblase darin leicht anzupicken. So platzt das Ei nicht beim Kochen.
  5. Fakt: Harte Schale, gesunder Kern – Proteine sind nicht nur mengenmäßig – ca. 8 g Protein pro Ei – gut vertreten, unser Körper kann das im Ei enthaltene Protein zudem sehr gut verwerten. Man sagt, es ist biologisch wertvoll. Fett steckt nur im Eidotter, das Eiklar ist nahezu fettfrei. Mineralstoffpalette: Hier können Eier mit Kalzium, Phosphor, Eisen, Natrium und Kalium punkten. Eier stecken voller Vitamine: A, D, E und K sowie B1 und B2 sind enthalten.
  6. Fakt: Braun oder Weiß? – Über die Haltungsform der Hühner, die Farbe des Gefieders oder die Qualität sagt die Farbe des Eis nichts aus. Ob das Ei braun oder weiß ist, richtet sich allein nach der Hühnerrasse. Die braune Farbe entsteht durch Farbstoffe, die sich in der Eischale ablagern. In Chile gibt es sogar Eier, in deren Schale blauer Farbstoff zu finden ist.
  7. Fakt: Wo lagert man Eier am besten? – 8-10 Tage nach Legedatum landen die Eier meistens im Handel. Kauft man sie so frisch, muss man sie nicht unbedingt im Kühlschrank lagern: Die Schale schützt das Innere vor Keimen und Bakterien. Spätestens ab dem 18. Tag gehören die Eier aber in den Kühlschrank, denn die Schale wird durchlässiger und somit anfälliger. Gut zu wissen: Hart gekochte Eier können bis zu vier Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  8. Fakt: Der ultimative Frischetest – Keine Ahnung, ob die Eier noch frisch sind? So finden Sie es ruck zuck heraus: Legen Sie ein Ei in ein Glas mit kaltem Wasser. Fall 1: Das Ei bleibt am Boden liegen. – Guten Appetit, das Ei ist frisch. Fall 2: Die Spitze des Eis richtet sich leicht auf. – Jetzt aber flott! Sie können das Ei noch bedenkenlos essen – aber nicht mehr lange. Fall 3: Das Ei schwimmt nach oben. – Oh nein! Das Ei hat seine besten Zeiten bereits hinter sich und sollte vorsichtshalber nicht mehr gegessen und besser entsorgt werden.
  9. Fakt: Frühstücks-Liebe – Wie essen Sie Ihr Ei am liebsten?De-luxe-Hotel-Style – Eier weich kochen, pellen und mit Salz und Schnittlauch bestreut im Weinglas servieren. Hipster-Style – In coolen Cafés ist das pochierte Ei auf Avocado-Toast fast schon Pflicht. Selber machen ist zum Glück gar nicht so schwer. Britischer Style – Die Eier wachsweich kochen und einfach mit knusprigen Toast-Streifen ins Eigelb dippen. Klassischer Style – Im Eierbecher und geköpft. Dabei darf eine Prise Salz nicht fehlen.
  10. Fakt: Eier-Code – Was verrät uns der Eier-Code über die Herkunft der Eier, wie z. B.: 1·DE·0711012? 1 = Haltungsform* (* = 0 – ökologische Bedeutung, 1 = Freilandhaltung, 2 = Bodenhaltung und 3 = Käfighaltung), DE = Land (Staat), 07 = Bundesland, 1101 = Betriebsnummer und 2 = Stall**. (** = Betriebe haben oft mehrere Ställe. Die letzte Ziffer gibt Auskunft, in welchem Stall genau das Ei gelegt wurde.)

 

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Ralf Stonert aus Überlingen in Baden-Württemberg.
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