Zahnpflege ‘Tag der Zahnpflege’

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1991 schlossen sich 25 Organisationen aus Zahnärzteschaft und Krankenkassen zusammen, um darüber nachzudenken, wie man einmal im Jahr bundesweit die Aufmerksamkeit auf das Thema Mundgesundheit lenken kann. Der ‘Tag der Zahngesundheit’ entstand, der seitdem jedes Jahr unter einem speziellen Motto wiederholt wird. ‘Gesund im Mund – auch unsere Zähne leben länger’ heißt die 17. Auflage der Kampagne, die um den 25. September 2009 herum bundesweit darauf hinweist, dass mit einer zunehmenden Lebenserwartung der Bevölkerung auch die Zähne immer länger ihren Dienst tun müssen. Damit die Zähne möglichst ein Leben lang halten, ist richtige, regelmäßige Zahnpflege wichtig. Zweimal pro Tag für jeweils drei Minuten empfehlen Zahnärzte. Dabei beginnt die Zahnpflege bereits mit dem ersten Zahn, also etwa ab dem sechsten Lebensmonat. Bei Kleinkindern ist es besonders wichtig, dass die Eltern ein Vorbild sind, dann macht dem Nachwuchs das Putzen auch Spaß. Die Kleinsten brauchen eine weiche Zahnbürste mit einem dicken Griff, damit sie die Bürste auch gut greifen können. Bei ihnen dauert die Reinigung natürlich nicht ganz so lange. Ungefähr ab dem sechsten Lebensjahr können sich Kinder ihre Zähne eigenständig putzen.

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Karies wirksam bekämpfen

Um das zwölfte Lebensjahr bildet sich bei Jugendlichen normalerweise das dauerhafte Gebiss heraus. Die Zähne stehen dann meist sehr dicht beieinander, Zahnlücken gibt‘s in der Regel nicht mehr. Damit sollte sich auch die Zahnpflege ändern. Das Putzen allein mit der Zahnbürste reicht dann nicht mehr aus. Um Karies in den Zahnzwischenräumen vorzubeugen, müssen Jugendliche Zahnseide, Zahnhölzer oder Interdentalbürsten in ihre tägliche Pflege integrieren. Die Zahnärzte empfehlen, einmal täglich Zahnseide zu benutzen. Nur auf sauberen Zähnen hat Karies kaum eine Chance. Auch Krankheiten wie Zahnfleischentzündung oder Parodontitis können vermieden werden, wenn die Mundhygiene stimmt. Bei Jugendlichen, die keine Lust auf Zahnpflege haben, hilft manchmal der Hinweis darauf, dass Zähneputzen vor Mundgeruch schützt, weitaus besser und langfristiger als beispielsweise ein Kaugummi.

Bei den ‘Dritten’ reicht Spülwasser und Bürste Übrigens sollte auch herausnehmbarer Zahnersatz gepflegt werden, denn darauf bildet sich ebenfalls ein Belag, der zu Karies bei den noch vorhandenen Zähnen führen kann. Am besten reinigt man die ‘Dritten’ mit speziellen Bürsten und etwas Spülmittel unter fließendem Wasser. Anschließend bürstet man weiter unter fließendem Wasser, bis das Spülmittel weg ist. In der Regel ist es nicht notwendig, den Zahnersatz in Tabletten oder Lösungen einzulegen. Für weitere Fragen, auch zur richtigen Putztechnik, konsultieren Sie bitte Ihren Zahnarzt.

(Ende des Reports) ( 5169 – 2010-234jK)

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