5-Minuten-Check: Ferienhäuser rentabel vermieten – ein Ratgeber

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Wer in eine Ferienwohnung investiert hat, schafft sich mit den Mieteinnahmen ein zusätzliches Einkommen. Damit sich aber Kauf und Vermietung rechnen, müssen Eigentümer allerdings einiges beachten:

1. Wo sind die besten Lagen für ein Ferienhaus?

An Nord- und Ostseeküste, an den Bayerischen Seen und am Bodensee bieten Wohnungen mit Meer- und Seeblick sichere Einnahmen. Sie sind aber deutlich teurer als Objekte in der zweiten Reihe. Tipp: In beliebten Regionen auf weniger bekannte Orte ausweichen, die über gute Verkehrsanbindungen, Restaurants, Geschäfte und Freizeitangebote verfügen.

2. Spielt die Größe des Ferienhauses eine Rolle?

85 Prozent der Mieter reisen mit der Familie, teilweise auch mit Hund und benötigen entsprechend Platz. Besonders gefragt sind Ferienwohnungen mit einer Fläche zwischen 50 und 70 Quadratmetern und zwei Schlafzimmern sowie Ferienhäuser mit 80 bis 100 Quadratmetern und drei Schlafzimmern. Je nach Standort lassen sich solche Objekte das ganze Jahr über gewinnbringend vermieten.

3. Worauf legen Mieter besonders wert?

Gäste bevorzugen Objekte mit Extras wie WLAN, einer komplett ausgestatteten Küche, Sauna oder Kaminofen. Wenn Sie Ihre Hauptzielgruppe kennen, beachten Sie deren Anforderungen. So freuen sich Radler über einen Fahrradschuppen. Moderne Möbel sind ein Muss. Sie sollten robust sein, damit wechselnde Gäste sie nicht zu schnell abnutzen.

4. Wer kümmert sich um die Gäste und Immobilie?

Erfolgreiche Ferienvermietung ist ein Fulltime-Job. Wer nicht vor Ort wohnt, sollte einen lokalen Dienstleister beauftragen, der die Ferienwohnung vermarktet und sich um die organisatorischen Angelegenheiten kümmert wie Buchungsanfragen, Schlüsselübergabe und Reinigung. Der Komplett-Service kostet etwa 20 Prozent der Mieteinnahmen, lohnt sich aber.

5. Gelten im Ausland besondere Regeln?

Ja. In vielen südeuropäischen Ländern ist ein Kaufvertrag bereits ohne notarielle Beurkundung bindend. In Spanien reicht die mündliche Zusage. Deshalb Verhandlungen nie ohne einen unabhängigen Dolmetscher führen und Kaufverträge zweisprachig aufsetzen lassen. Kontrollieren Sie bei Neubauten unbedingt die Baugenehmigung und ziehen Sie einen Gutachter zu Rate.

 

Ein Beitrag unserer/s Leserin/s Christoph Lausing aus Hagen in Nordrhein-Westfalen.
Ende des Beitrags 1-2017-255-0229

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